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| 17:04 Uhr

Cottbus
Cottbus erhält weiteres Fördergeld für Stadtumbau

Cottbus. 8,4 Millionen Euro Bau- und Sozialprojekte. Von Peggy Kompalla

Die Stadt Cottbus hat Förderzusagen über 8,4 Millionen Euro erhalten. Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) brachte die Bescheide in dieser Woche zur Freigabe des neuen Bahnhofstunnels aus Potsdam nach Cottbus. Die finanzielle Unterstützung gibt es für wichtige Bau- und Sozialprojekte in den Stadtteilen.

Den größten Brocken gibt es für die neue Grundschule in der Stadtmitte. 4,5 Millionen Euro stellen Bund und Land zum Herrichten der seit zehn Jahren leer stehenden Schule an der Hallenser Straße bereit. Für den Umbau wird es einen Planungswettbewerb geben, der im kommenden Jahr entschieden werden soll. Ein genauer Zeitplan für die Bauarbeiten ist bislang nicht bekannt. Die Stadt Cottbus braucht für die Innenstadt dringend eine neue Grundschule. Die Stadtmitte verzeichnet seit einigen Jahren einen starken Zugzug. Der Stadtteil ist für junge Familien attraktiv.

Darüber hinaus gibt es 2,1 Millionen Euro von Bund und Land für die Sanierung der Franz-Mehring-Straße zwischen Spree und Stadtring. Die Trasse ist eine wichtige Verkehrsachse von der Innenstadt über Sandow und Dissenchen zum künftigen Ostsee.

Für Sandow werden 1,5 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln aus dem Programm Soziale Stadt bereitgestellt, damit die Kita Pfiffikus an der Willy-Jannasch-Straße saniert werden kann. Als Baubeginn gibt das Infrastrukturministerium das Jahr 2020 an.

Für Neu-Schmellwitz werden 150 000 Euro für das Quartiers- und Citymanagement zur Verfügung gestellt. Ebenfalls 150 000 Euro gibt es für die Finanzierung von Sozialarbeitern in Sachsendorf.