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| 17:55 Uhr

Cottbus
Stadt ergänzt Sozialarbeit in Schulen und Quartieren

Cottbus. Land stellt 2,7 Millionen Euro für das Jahr 2018 bereit.

Alle Schulen in Cottbus bekommen einen Sozialarbeiter. Das versichert Sozialdezernentin Maren Dieckmann (parteilos) kurz vor Schulbeginn. Demnach wird sich die Zahl der Schulsozialarbeiter von derzeit 18 auf 26 bis zum Jahresende erhöhen. „Wir ergänzen das Angebot mit zehn mobilen Schulsozialarbeitern“, so die Dezernentin. „Da wo die Probleme aufploppen, da muss die Sozialarbeit hin.“ Die Mitarbeiter seien als Sprach- und Kulturmittler unterwegs. Sie sollen die Integration fördern sowie Ordnung und Sicherheit an den Schulen in den Pausen gewährleisten.

Darüber hinaus weitet die Stadt die Sozialarbeit in den Quartieren aus. Dabei gehe es nicht allein um Fragen der Integration. „Wir wollen die soziale Infrastruktur verbessern“, betont Maren Dieckmann. So werde das Frauenhaus gestärkt, aber auch die Beratungsdienste verbessert.

Das Land Brandenburg hat auf Initiative von Cottbus die Migrationssozialarbeit neu strukturiert. Die Stadt erhält deshalb für das Jahr 2018 insgesamt 2,7 Millionen Euro. Damit werden 30 Stellen in Stadtverwaltung und freien Trägern finanziert. Die weitere Finanzierung richtet sich nach der Zahl zu betreuenden Menschen.

Derzeit leben 4230 Menschen aus Syrien und Afghanistan in der Stadt. Damit hat die Hälfte der in Cottbus lebenden Ausländer eine Flüchtlingsbiografie.

(pk)