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| 11:13 Uhr

Cottbus
Wieder Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Ausländern

Am Samstagabend war wieder der Einsatz der Polizei in Cottbus gefragt, da es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Ausländern und Deutschen gekommen ist.
Am Samstagabend war wieder der Einsatz der Polizei in Cottbus gefragt, da es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Ausländern und Deutschen gekommen ist. FOTO: Fotolia
Cottbus. Am Samstag ist es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Ausländern gekommen, wie die Pressestelle der Polizeidirektion Süd am Sonntagvormittag informiert.

Demnach wurde die Polizei gegen 19.25 Uhr in die Cottbuser Burgstraße gerufen. Dort geriet eine private Geburtstagsfeier von neun Personen im Alter von 16 bis 38 aus dem Ruder, nachdem es zu verbalen Auseinandersetzungen und einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen einer 18-jährigen deutschen und einem 18-jährigen syrischen Jugendlichen in der Wohnung und vor dem Wohnhaus kam. Die Einsatzkräfte der Polizei wurden beim Eintreffen beschimpft. Eine Person skandierte „Ausländer raus“. Daraufhin erhielten die alkoholisierten Feiernden Platzverweise.

Ein 21- und ein 19-Jähriger kamen dem nicht nach und wurden in Gewahrsam genommen. Die 18-Jährige, welche vorher schon mit dem syrischen Jugendlichen aneinander geriet, griff nun einen Polizeibeamten an. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde auch sie in die Polizeiinspektion Cottbus gebracht. Dort wurde zur Beweissicherung ein Atemalkoholtest (1,14 Promille) sowie eine Blutprobe durchgeführt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Rund drei Stunden später gerieten fünf Deutsche und zwei unbekannte ausländisch aussehende Personen vor der Spreegalerie aneinander. Es kam erst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Wenig später eskalierte die Situation und ein deutscher Mann schubste einen der Ausländer. Einer der beiden Unbekannten sprühte daraufhin Reizgas gegen einen 18- und einen 29-jährigen Deutschen aus der fünfköpfigen Gruppe. Die beiden Ausländer ergriffen danach die Flucht in unbekannte Richtung und ließen das Pfefferspray zurück. Die Geschädigten lehnten eine ärztliche Versorgung durch Rettungskräfte ab. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

(lsc)