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| 23:32 Uhr

Kontrolle am Hauptbahnhof Cottbus
Bundespolizei erwischt Mutter (48) und Sohn (19) mit Drogen

 Die Bundespolizei hat bei der Kontrolle einer 48-Jährigen und deren Sohnes (19) am Hauptbahnhof Cottbus diese drei Tütchen mit insgesamt sieben Gramm Marihuana sichergestellt.
Die Bundespolizei hat bei der Kontrolle einer 48-Jährigen und deren Sohnes (19) am Hauptbahnhof Cottbus diese drei Tütchen mit insgesamt sieben Gramm Marihuana sichergestellt. FOTO: Bundespolizei Berlin / Bundespolizei
Cottbus. Bundespolizisten kontrollieren am Hauptbahnhof Cottbus eine 48-jährige Frau und ihren Sohn (19). Dann gibt die Mutter zu: Sie habe in Berlin Marihuana gekauft. Und verrät, wo die Drogen versteckt sind.

Bundespolizisten aus Forst (Spree-Neiße) haben am Hauptbahnhof Cottbus Drogen sichergestellt, die eine Frau und deren Sohn nach Angaben der Ermittler zuvor in Berlin gekauft hatten.

Gegen 20 Uhr am Dienstagabend hätten die Beamten am Cottbuser Hauptbahnhof die 48-Jährige und ihren 19-jährigen Sohn kontrolliert. Beide seien zuvor mit einem Zug aus Richtung Berlin angekommen.

Mutter und Sohn in Cottbus mit Drogentütchen angetroffen

Die Frau habe bei der Überprüfung angegeben, Marihuana in Berlin gekauft zu haben. Dieses würde ihr Sohn bei sich tragen.

Nach Aufforderung habe der 19-Jährige dann drei „szenetypische Cliptütchen“ mit etwa sieben Gramm Marihuana übergeben.

In Deutschland gilt Marihuana, das sind getrockene Bestandteile der Cannabis-Pflanze, als Rauschgift, deren Erwerb und Besitz strafbar sind.

Allerdings soll in Brandenburg bei einer geringen, zum Eigenverbrauch bestimmten Menge von der Strafverfolgung abgesehen werden, wie das Justizministerium des Landes 2006 in einer Richtlinie zum Betäubungsmittelgesetz festlegte. Geringe Menge heißt demnach: sechs Gramm.

Drogenbesitz in Cottbus: Jetzt wird gegen Mutter und Sohn ermittelt

Die Bundespolizei kassierte die Drogen ein. Gegen Mutter und Sohn sei ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Erwerbs sowie wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet worden. Beide seien auf freiem Fuß belassen worden.

(red/pos/oht)