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| 11:00 Uhr

Bis 15 Millionen Euro zur Digitalisierung der Verwaltung fließen
Cottbus wird Smart City

 Vor zwei Jahren wurde erstmals ein  Konzept für eine  „Smart City Cottbus 2.0“ vorgestellt.
Vor zwei Jahren wurde erstmals ein Konzept für eine „Smart City Cottbus 2.0“ vorgestellt. FOTO: Jenny Theiler
Cottbus. Die Stadt wird in das Modellvorhaben des Bundes aufgenommen. Für die Digitalisierung der Verwaltung stehen Cottbus in den nächsten fünf Jahren damit bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) sieht sich mit der Aufnahme der Stadt Cottbus in das Modellprojekt Smart Cities in seiner Beharrlichkeit bestätigt. „Die Aufnahme in den Kreis der Modellkommunen zeigt, dass es sich lohnt, beharrlich zu kämpfen und auf eigenes Risiko in Vorleistung zu gehen.“

Cottbus hatte sich bereits im Jahr 2017 um eine Millionenförderung für die Digitialisierung im Zuge des Bitkom-Wettbewerbs beworben, schaffte es damals aber nicht ins Finale. Das für den Wettbewerb angefertigte Konzept landete nicht in der Schublade, sondern wurde von der Stadt Cottbus weiterverfolgt. In dem Zuge auch eine Arbeitsgruppe über alle Fachbereiche hinweg installiert, die Projekte entwickeln.

Oberbürgermeister Kelch freut sich: „Dank der Unterstützung durch den Bund können wir ausgehend von den bisherigen, eher kleinen Schritten zu größeren Sprüngen bei der Digitalisierung ansetzen.“ Mit dem Modellprojekt Smart City stehen Cottbus für einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung. Mit der Strategie Digitale Stadt Cottbus habe die Kommune direkt die Umsetzung ihrer Projekten beantragen können. Dabei werden Personal- und Sachkosten sowie die Investitionskosten gefördert.

Die Stadt hat sieben Handlungsfelder und Projekte für die Digitalisierung herausgearbeitet: Mobilität, Gesundheit, Bildung, Energie, Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verwaltung.