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| 08:10 Uhr

Cottbus
Cottbus bekommt mehr Tempo 30

In Cottbus gilt ab dem neuen Schuljahr auf den Straßen vor sechs sozialen Einrichtungen die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
In Cottbus gilt ab dem neuen Schuljahr auf den Straßen vor sechs sozialen Einrichtungen die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. FOTO: dpa / Jens Kalaene
Cottbus. Die Stadt setzt eine neue Verordnung für mehr Verkehrssicherheit vor sozialen Einrichtungen um. Von Peggy Kompalla

Zum Beginn des neuen Schuljahres am 20. August treten in Cottbus sechs neue Tempo-30-Zonen in Kraft. Darüber informiert Stadtsprecher Jan Gloßmann. Demnach setzt die Stadt damit eine Änderung der Straßenverkehrsverordnung um. Diese macht Tempo 30 vor sozialen Einrichtungen zum Regelfall. Damit sind nicht nur Schulen und Kitas gemeint, sondern auch Seniorenheime oder Krankenhäuser, wenn sie unmittelbar an einer Straße liegen.

In Cottbus gilt laut der Stadtverwaltung an folgenden Standorten die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h: an der Franz-Mehring-Straße vor dem Carl-Blechen-Haus und dem Pflegezentrum Mühleninsel, an der Weinbergstraße vor der Bewegten Grundschule, an der Feldstraße vor dem Diakonischen Werk, an der Neuen Straße vor der Pestalozzi-Schule, an der Hegelstraße vor dem Pückler-Gymnasium und an der Berliner Straße vor dem christlichen Kindergarten. Das Tempo 30 wird mit Ausnahme der Weinbergstraße zeitlich begrenzt. Die Festlegungen fanden in Absprache mit den Einrichtungen statt.

In Cottbus gibt es 71 Kindertagesstätten und Horte, 14 Grundschulen, drei Förderschulen und 22 Pflegeheime. Trotzdem werden nur sechs neue Tempo-30-Zonen eingerichtet. Der Grund: Bei der Mehrzahl gilt bereits eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder sie liegen in Wohngebieten, wo ohnehin nur Tempo 30 erlaubt ist.