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Cottbus
Stadt bekommt fast 200000 Euro für Kita-Arbeit

Cottbus. Die Stadt Cottbus hat am Freitag einen Fördergeldbescheid in Höhe von 181 500 Euro für die Kita-Arbeit erhalten.

Da­rüber informiert Stadtsprecher Jan Gloßmann. Das Geld geht demnach an vier Einrichtungen, die sich an dem Landesprogramm „Kiez-Kitas – Bildungschancen eröffnen“ beteiligen. Die Stadt wolle damit eine bessere Betreuung für Flüchtlingsfamilien und sozial schwache Familien schaffen. Staatssekretär Thomas Drescher zufolge unterstützt das Land damit die Personal- und Sachausstattung der Kitas. Sozialdezernentin Maren Diekmann (parteilos) erklärte: „Wichtig ist, dass die Kinder Plätze in den Kindertagesstätten finden und schnell Deutsch lernen, um ins Leben zu finden. Daher ist die Förderung sehr willkommen, sie muss aber verstetigt werden.“ Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) hatte in seiner Ansprache vor dem Stadtparlament am Mittwoch noch auf den schwierigen Umstand hingewiesen, dass derzeit 80 Prozent der Kinder aus Flüchtlingsfamilien derzeit in Cottbus keine Kita besuchen, weil sie keinen Platz finden, da die Einrichtung voll sind. Bis zum Jahr 2020 sollen in der Stadt fünf neue Kitas eröffnet werden.

(pk)