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| 19:49 Uhr

Cottbus
Cottbus bekommt Container vom Land

Das Brandenburger Innenministerium stellt Cottbus 72 Container für Schulen und Kitas zur Verfügung. Sie stammen aus Wünsdorf.
Das Brandenburger Innenministerium stellt Cottbus 72 Container für Schulen und Kitas zur Verfügung. Sie stammen aus Wünsdorf. FOTO: Innenministerium
Cottbus. Der Großteil wird als provisorische Übergangslösung für die Spreeschule genutzt.

Das Land Brandenburg stellt nach eigenen Angaben Cottbus 72 Container für Schulen und Kitas zur Verfügung. Sie dienten zuvor als Unterkunft für Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung in Wünsdorf. Die Container werden der Stadt demnach frei überlassen.

Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe (SPD) erklärte, dass mit rund 50 Containern der Großteil für die provisorische Erweiterung der Spreeschule genutzt wird. Die Stadt hatte das Land um diese Unterstützung gebeten. Die Fundamente für die Container auf dem Schulgelände sollen Mitte Juni fertig sein. „Allerdings ist es ziemlich knapp geworden“, erklärt die Bürgermeisterin. Zum neuen Schuljahr werde die Erweiterung der Spreeschule nicht abgeschlossen sein. „Das haben wir in die Herbstferien verschieben müssen.“ Die restlichen Container könne die Stadt gut als Zwischenlösungen für weitere Kinder- und Bildungseinrichtungen nutzen. Genaue Pläne dazu liegen allerdings noch nicht vor. Die Container werden bis zu ihrem Einsatz auf dem TIP-Gelände zwischengelagert.

Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) versicherte: „Wir wollen Cottbus helfen.“ Die Stadt hatte angesichts der schlechten Haushaltslage das Land um eine kostenfreie Übereignung der Container gebeten. Dem Innenministerium zufolge musste aber zunächst rechtlich geprüft werden, ob das mit der Landeshaushaltsordnung in Einklang zu bringen ist.

(pk)