Im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum (CTK) ist der erste Patient an einer Corona-Infektion gestorben. Darüber informiert Geschäftsführer Dr. Götz Brodermann.

Nach Angaben der Stadtverwaltung Cottbus handelt es sich um einen Mann aus dem Elbe-Elster-Kreis. Der 65-Jährige sei am Montagnachmittag an den Folgen der Virusinfektion gestorben. „Der Mann litt an multiplen schwere Vorerkrankungen und wurde 23 Tage auf der Intensivstation behandelt“, erklärt Stadtsprecher Jan Gloßmann.

Die Übernahme des Patienten sei bereits unter maschineller Beatmung am 28. März erfolgt. Er sei direkt auf die Intensivstation gebracht worden. Trotz maximaler intensivmedizinischer Therapie verstarb der Patient an multiplem Organversagen aufgrund einer Covid-19-Pneumonie (Lungenentzündung), so Gloßmann weiter.

Im CTK wurden nach Angaben von Geschäftsführer Brodermann am Dienstagvormittag (21. April) noch drei Patienten wegen einer Corona-Infektion behandelt. „Wir gehen davon aus, dass zwei von ihnen heute Nachmittag entlassen werden können“, so der CTK-Chef.

Trotz des Todesfalles ist die Zahl der Infektionen in Cottbus weiter stabil. Statistisch betrachtet zählt der Todesfall im CTK zum Elbe-Elster-Kreis, wo der Verstorbene gemeldet war.

Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Covid 19-Infektionen in Cottbus/Chóśebuz liegt weiter konstant und kumuliert bei 39 Fällen, erklärt der Stadtsprecher. Als genesen eingestuft sind seinen Angaben nach bislang 33 Personen. Insgesamt 43 Personen stünden noch unter häuslicher Quarantäne (Stand 21. April 2020, 12 Uhr).

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