Die beiden Wochenmärkte am Mittwoch und Samstag vor der Stadthalle und an der Oberkirche werden räumlich geteilt. Das hat die Stadt Cottbus angesichts der Corona-Pandemie entschieden. Darüber informiert Manuel Helbig. Der Fachbereichsleiter Ordnung und Sicherheit erklärt, dass das Rathaus damit auch auf die wachsende Kritik reagiere. Denn in den vergangenen zwei Wochen sei die Besucherzahl gestiegen, und die Abstandsregeln hätten kaum noch eingehalten werden können.

Cottbuser Wochenmärkte werden auf Parkplätze ausgedehnt

Die beiden Wochenmärkte bekommen also mehr Raum, damit die Abstände besser eingehalten werden können. Das hat auch Konsequenzen für Autofahrer. So wird der Mittwochsmarkt vor der Stadthalle um die Fläche des Postparkplatzes erweitert. Genauso werde ab sofort samstags an der Oberkirche verfahren. Dort werden ebenfalls die Parkplätze mit Marktständen belegt. Damit bleibt der Postparkplatz mittwochs von 5 bis 18 Uhr und der Parkplatz an der Oberkirche samstags von 5 bis 14 Uhr für Autos gesperrt. Die Taxis vom Postparkplatz wechseln in der Zeit auf die Berliner Straße.
„Diese Regelung tritt ab dem 6. Mai in Kraft“, sagt Manuel Helbig und fügt an: „Wir werden mit dem Ordnungsamt unterwegs sein und kontrollieren.“ Diese Regelung gilt nach seiner Auskunft zunächst für den Mai. „Ende Mai werden wir erneut entscheiden, ob eine Verlängerung nötig ist.“

Nur zwei Cottbuser Wochenmärkte sind betroffen

Von der Neu-Organisation seien nur diese beiden Wochenmärkte betroffen. „In Sachsendorf unterm Zelt oder auf dem Hermannplatz in Sandow ist ausreichend Platz“, erklärt der Ordnungsamtschef. „Deshalb sind dort keine Änderungen nötig.“ Unberührt von der Neu-Organisation bleiben demnach die Wochenmärkte in Sachsendorf, Ströbitz, Sandow sowie am Donnerstag in der Sprem.
Die Wochenmärkte zählen seit Beginn der Corona-Pandemie zur Grundversorgung der Bevölkerung. Sie dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln uneingeschränkt stattfinden. Allerdings wurden bei den Märkten vor der Stadthalle und der Oberkirche die empfohlenen anderthalb Meter Abstand zwischen den Besuchern und Ständen oft nicht eingehalten.