Das Cottbuser Ordnungsamt ist seit Inkrafttreten der Eindämmungsverordnung gegen das Coronavirus vor gut sechs Wochen verstärkt im Einsatz. Im April haben die Mitarbeiter des Rathauses nach Informationen von Stadtsprecher Jan Gloßmann insgesamt 382 Verstöße gegen die Verordnung festgestellt.

Davon sei 277 Mal gegen die Abstands- und Kontaktregeln verstoßen worden und 105 Mal gegen das Nutzungsverbot von Spiel- und Sportplätzen. Letztere dürfen seit dem 30. April unter Auflagen und mit Einschränkungen wieder genutzt werden.

Sachsendorf und Mitte Schwerpunkte der Corona-Verstöße

Bei den Corona-Kontrollen hat das Ordnungsamt nach eigenen Angaben in Cottbus im April 70 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Schwerpunkt der Verstöße waren demnach die Stadtteile Sachsendorf und Mitte. Die meisten Vergehen registrierten die Mitarbeiter des Rathauses jeweils Donnerstag, Freitag und Samstag.

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat die Stadt Cottbus die Zahl der Ordnungsamtsmitarbeiter im Außendienst von zuvor 20 auf 40 verdoppelt.