Die Mitarbeiter des Cottbuser Gesundheitsamtes nehmen ab Mittwoch, 29. April, die Schuleingangsuntersuchungen wieder auf. Darüber informiert Stadtsprecher Jan Gloßmann. Demnach sollen Familien, die für ihr Kind ab diesem Tag bereits einen Termin für die Untersuchung haben, diesen auch wahrnehmen. Alle ausgefallenen Termine werden laut Stadtverwaltung voraussichtlich im Juni und Juli nachgeholt. Die Eltern werden dazu von der Verwaltung informiert.

Für Schuluntersuchungen in Cottbus gelten strenge Vorschriften

Für die Untersuchungen gelten strenge hygienische Vorschriften. Demnach sei es eine Grundvoraussetzung, dass die Kinder keine Infektionssymptome im Sinne einer klassischen Erkältung vorweisen. Sollte dies der Fall sein, bittet die Verwaltung um eine Abmeldung und neue Terminvereinbarung.

Darüber hinaus werden die Eltern mit ihren Kindern aus Schutzgründen am Nebeneingang des Technischen Rathauses an der Puschkinpromenade 25 eingelassen. Dort werden sie gut fünf Minuten vor dem vereinbarten Termin abgeholt. „Das Kind sollte zu diesen Termin bitte nur von einem Erwachsenen begleitet werden. Geschwisterkinder sollten, wenn irgendwie möglich, nicht mitgebracht werden“, sagt Stadtsprecher Gloßmann.

Cottbuser Schuluntersuchungen sind verpflichtend

Alle Kinder eines Jahrganges werden vor Schuleintritt durch Ärzte des Gesundheitsamtes untersucht. Das ist eine verpflichtende Untersuchung, an deren Ende eine Empfehlung über die Einschulung des Kindes ausgesprochen wird. Die Entscheidung liegt aber letztlich bei den Erziehungsberechtigten und der Schulleitung.

Bei der Schuleingangsuntersuchung werden die Impfungen überprüft sowie der Gesundheitszustand des Kindes untersucht. Dazu gehören Sehen, Hören, Verhalten, Koordination und Sprachentwicklung. Darüber hinaus werden chronische Erkrankungen sowie Größe und Gewicht erfasst. Gegebenenfalls werden Hinweise auf bestimmte Fördermöglichkeiten gegeben.

Für Rückfragen ist das Gesundheitsamt unter Telefon 0355 6123234 erreichbar.