Die weiter stark ansteigenden Corona-Fallzahlen in der Lausitz veranlassen die Geschäftsleitung des Carl-Thiem-Klinikums (CTK) Cottbus zu einer harten Entscheidung: Das Krankenhaus wird erneut für Besucher geschlossen. Diese Regelung gilt ab Mittwoch, dem 17. November 2021. Das teilt Klinik-Sprecherin Anne Holzschuh mit.
„Mit dieser Entscheidung möchten wir unsere Patienten und Mitarbeiter schützen“, sagt CTK-Geschäftsführer Götz Brodermann. Abgestimmt mit den Krankenhäusern der Region habe sich das Schwerpunktkrankenhaus dazu entschlossen, dass ab einer Inzidenz von 500 ein Besuchsverbot gilt. Die Inzidenzen von Cottbus (345/Stand 16.11.2021) und dem umliegenden Spree-Neiße-Kreis (564) verlassen jetzt zu diesem Schritt.

Diese Ausnahmen vom Besuchsverbot gelten im CTK Cottbus

Ausnahmen vom Besuchsverbot gelten für die Kinderklinik sowie Palliativpatienten des CTK. Auch eine Begleitperson im Kreißsaal sei ebenso weiter erlaubt wie medizinisch notwendige Betreuungspersonen für stationär aufgenommene Patienten. Diese Besucher und Begleitpersonen brauchen aber einen tagesaktuellen Antigen-Schnelltest (keinen Selbsttest) – dies gilt auch für Geimpfte und Genesene. Der Zutritt ist nur mit FFP2-Maske gestattet.
Kleidung für Patienten kann von den Angehörigen am Empfang beschriftet abgegeben werden.

Die Krankenhäuser im Spree-Neiße-Kreis haben diese Besuchsregeln

Für das Krankenhaus Spremberg gilt bereits seit Anfang November ein komplettes Besuchsverbot.
Für die Lausitz-Klinik in Forst herrscht ein generelles Besuchsverbot auf allen Stationen. Wer eine Auskunft erhalten möchte, wird gebeten, vorab telefonisch einen Termin mit dem Stationsarzt zu einem persönlichen Gespräch zu vereinbaren, teilt die Klinikleitung mit.
Das Naemi-Wilke-Stift in Guben erlaubt noch Besuche bei Patienten. Die Klinik hält vorerst an einer hausinternen Regelung fest, sagt Beatrice Deinert vom Vorstand. An zwei Tagen der Woche (Mittwoch und Sonnabend) sind für jeweils eine Stunde (Zeitrahmen 15 bis 17 Uhr) von einer festen Bezugsperson, die auch einen tagaktuellen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen muss, Patientenbesuche möglich. Wie lange nach dieser Regelung vorgegangen werde, sei allerdings nicht absehbar.