Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Cottbus zum Mittwoch, 14. April, um 31 Fälle gestiegen. Das teilte die Stadtverwaltung am Vormittag mit. Zum Vergleich: Am Mittwoch vor zwei Wochen meldet die Stadt 24 Neuinfektionen. Die Zahl der labordiagnostischen Corona-Infektionen kumuliert seit Ausbruch der Pandemie liegt bei 5182.
Die 7-Tage-Inzidenz in Cottbus – also die Zahl der Fälle binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner – liegt aktuell bei 202. So hoch war die Inzidenz in Cottbus zuletzt Ende Januar. Am Mittwoch vor zwei Wochen lag diese noch bei 136.
Aktuelle Zahlen zu als genesen eingestuften Personen, zu aktuell Infizierten sowie zu Quarantäne werden derzeit nicht von der Stadt veröffentlicht. Bereits vor Ostern wurde als Grund Auswirkungen einer Software-Umstellung angegeben. 190 Personen, die vorerkrankt und positiv getestet worden waren, sind verstorben. Das ist ein Todesfall mehr als am Vortag. (alle Angaben: Stand 14. April, 10.00 Uhr).
Im Carl-Thiem-Klinikum (CTK) werden aktuell 36 Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, stationär behandelt. Von den Covid-19-Patienten im CTK müssen 15 intensivmedizinisch betreut werden. Im benachbarten Sana-Herzzentrum werden aktuell zwei Corona-Patienten betreut, davon eine auf der Intensivstation.

Britische Corona-Mutation bei Mehrheit der positiv getesteten Cottbuser nachgewiesen

Da fast alle auftretenden positiven Corona-Testergebnisse (mehr als 90 Prozent) auf die britische Virusmutation zurückzuführen sind, wird diese Zahl künftig von der Stadt Cottbus nicht mehr extra ausgewiesen.

Angespannte Situation im Carl-Thiem-Klinikum

Die Situation in den Krankenhäusern von Brandenburg, so auch im Carl-Thiem-Klinikum, ist nach Angaben der Stadt aufgrund der schnell wachsenden Zahl von Covid-Patienten sehr angespannt. Insbesondere die Intensivstationen nähern sich den Belastungsgrenzen.
Das Durchschnittsalter der Patienten wird kleiner. Der Altersdurchschnitt der Covid-Intensivpatienten im CTK ist mittlerweile auf 66 Jahre gesunken.

Stadt Cottbus will Luca-App offensiver bewerben

Seit mehr als drei Wochen ist die Luca-App zur digitalen Kontaktnachverfolgung in Cottbus auf dem Markt – mit überschaubarem Einfluss. Die Stadt will die Aktion jetzt offensiver bewerben als zuvor. Doch es gibt auch schon erste Kritik an der Erfindung.