ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:10 Uhr

CMT-Tochter soll Tagungsmarkt erobern

Cottbus.. Das Geschäft mit Bädern, Parkbahn oder Jugendherberge ist ausgereizt oder neudeutsch optimiert, jetzt sollen Tagungen und Messen Geld in die Kassen der Congress, Messe und Touristik (CMT) GmbH bringen. „Wir wollen mehr Geld verdienen“ , gibt CMT-Chef Bernd Koch unumwunden zu.

Der Weg: Eine Tochtergesellschaft soll gegründet werden, die den „boomenden Markt mit teilweise zweistelligen Zuwachsraten“ für Cottbus erschließt, so Koch. Dazu sollen die Messehallen im Spreeauenpark und die Stadthalle im Zentrum gezielt vermarktet werden. Einerseits verspricht sich die CMT, so Koch, mehr Einahmen und damit eine langfristige Reduzierung des städtischen Zuschusses an die Gesellschaft. Ein Tochter-Unternehmen könne die Schwankungen des Tagungsmarktes besser auffangen und verkraften. „Solche Schwankungen sind üblich und wirtschaftlich nicht unerheblich. Ohne Tochtergesellschaft kann das auf die gesamte CMT durchschlagen“ , so Koch, der auch Chef der neuen Gesellschaft wird.
Die Tochter, die „CMT Cottbus Vermarktung GmbH“ heißen soll, sei überdies flexibler als die Mutter CMT. Und preiswerter. Zehn Mitarbeiter sollen von der CMT in die neue Gesellschaft wechseln. Nach einem Jahr kann die CMT-Tochter den Tarifvertrag verlassen und erfolgsabhängig entlohnen. Das Risiko sei gewollt, so Koch. Auch für die Mitarbeiter, die er stimulieren will: „Mit Beamten können sie keinen freien Markt erobern.“
Der Wirtschaftsausschuss der Stadtverordneten billigte die Pläne einstimmig.
Die noch immer existierende Buga GmbH sei für diese Aufgaben nicht geeignet, erklärte Koch im Wirtschaftsausschuss. Sie wurde als gemeinnützige Gesellschaft gegründet und soll nach Auslaufen von Bindefristen im kommenden Jahr abgewickelt werden. (jg)