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| 17:59 Uhr

Carl-Thiem-Klinikum
Alter Landeplatz wird Spielstätte für 168 Kinder

 Susan Winter, Pressesprecherin des Carl-Thiem-Klinikums, bestückt die Zeitkapsel für den Grundstein des neuen CTK-Betriebskindergartens mit der aktuellen RUNDSCHAU-Ausgabe.
Susan Winter, Pressesprecherin des Carl-Thiem-Klinikums, bestückt die Zeitkapsel für den Grundstein des neuen CTK-Betriebskindergartens mit der aktuellen RUNDSCHAU-Ausgabe. FOTO: LR / Nils Ohl
Cottbus. Am Carl-Thiem-Klinikum wurde der Grundstein für einen neuen Betriebskindergarten gelegt. Von Nils Ohl

„Carl & Carla“ – so soll der neue Betriebskindergarten des Carl-Thiem-Klinikums heißen. In einem Jahr sollen auf dem Gelände des einstigen Hubschrauberlandeplatzes, wo heute nur eine frisch gegossene Betonplatte den Boden bedeckt, 168 Kinder spielen können.

„Die Idee für einen eigenen Kindergarten entstand 2016“, sagt  CTK-Geschäftsführer Dr. Götz Brodermann bei der Grundsteinlegung am Dienstag. Die Vorteile eines Betriebskindergartens sieht er in der Nähe zum Klinikum, den flexiblen Öffnungszeiten auch für Mitarbeiter im Schichtdienst und dem garantierten Platzangebot. „Wenn ein neuer Arzt nach Cottbus kommen will, kann ich ihm nun zum Stichtag einen  Kita-Platz bieten“, erläutert Brodermann. Er schätzt den Bedarf an Kita-Plätzen für die Mitarbeiter auf rund 100. Die restlichen Plätze sollen anderen Familien zur Verfügung gestellt werden.

Sozialdezernentin Maren Dieckmann bekennt, „Feuer und Flamme“ für das Projekt zu sein, auch als Anregung für andere Unternehmen. Und der neue Betriebskindergarten sei ein weiterer Schritt zu dem Ziel der Stadt, insgesamt 500 neue Kita-Plätze zu schaffen.

Betreiber des neuen Kindergartens wird „Die Kinderwelt gGmbH“ aus Potsdam. Sie betreibt schon 23 Kindergärten zwischen Rathenow und Wildau, ist allerdings in der Lausitz neu. „Aber eine unserer Spezialstrecken sind Betriebskindergärten“, erklärt Steffen Siegert, Kinderwelt-Projektleiter für Cottbus. Im neuen CTK-Betriebskindergarten wird die Kinderwelt rund 30 Mitarbeiter beschäftigen.

Das Projekt kostet 4,4 Millionen Euro. „Wir nutzen einen Generalübernehmer, der dafür Bau und Ausstattung liefert. Damit sind die Kosten gedeckelt“, so Brodermann. Dieser Generalübernehmer ist die Cottbuser Firma Sternbau GmbH. Wie Sternbau-Projektleiterin Katrin Sieper erklärt, erhält der Kindergarten einen 1700 Quadratmeter großem Garten „inklusive Wasserspielplatz“. Es gibt zwei Stockwerke mit je sechs Gruppenräumen, Bibliothek, Atelier, Bastel- und Bewegungsräume sowie ein begrüntes Dach, wo die Kinder selbst Kräuter anpflanzen können.