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| 01:00 Uhr

Burger Kleintierschau unter erschwerten Bedingungen

Jasmin Bläsche mit einem Loh-Rex bei der Kleintierschau.
Jasmin Bläsche mit einem Loh-Rex bei der Kleintierschau. FOTO: R. Ufer
Burg.. „Wir haben trotz der Auflagen zum Schutz vor der Vogelgrippe eine schöne Leistungsschau zusammenbekommen“ , meinte der Vorsitzende des Burger Kleintierzüchtervereins, Klaus Hockwin, zufrieden. Ronald Ufer

„Aber der Aufwand war viel höher als in den anderen Jahren und einige Lücken ließen sich nicht vermeiden.“ Besonders schmerzte die Züchter des stark bei Wassergeflügel engagierten Vereins, dass keine weißen Gänse präsentiert werden konnten. „Sie müssen schon einige Zeit ausschließlich im Stall gehalten werden und dann bleiben sie nicht weiß. Wir können daher heute nur silberne oder naturfarbene Exemplare zeigen“ , erläuterte Klaus Hockwin.
Bevor die Schau zum 75-jährigen Vereinsjubiläum richtig losging, überzeugten sich zunächst der Amts- und der Vereinstierarzt, dass die strengen Auflagen der Ausstellungsgenehmigung eingehalten wurden. Dann kamen Kampfrichter und Zuschauer zum Zuge. 183 Tiere verschiedener Geflügel- und Kaninchenarten wurden vorgestellt, die Bewertungen zwischen hervorragend und ungenügend erhielten.
Viele Exemplare verhielten sich etwas unruhig in ihren Käfigen, pflückten auch das eine oder andere Teil von der schönen Dekoration. Die Aufregung hatte nur zum Teil ihre Ursachen in der Schau.
Die milde Witterung irritierte viele Tiere und löste bei ihnen Frühlings- und Paarungsgefühle aus. Der vermehrte Bewegungsdrang verhinderte, dass diese Exemplare Fleisch und Fett ansetzten. Sie präsentierten sich mit schlankeren Körperformen als sonst üblich.
Dennoch zogen Pommerngänse, Tauben, Rote Neuseeländer, Chinchilla-Kaninchen, Loh-Rexe und Helle Großsilber am Samstag und Sonntag bewundernde Blicke vieler Besucher auf sich.