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| 10:19 Uhr

Bundeswehr-Helikopter verschwinden bald aus Cottbus

Cottbus.. Die Bundeswehr hat den Termin für den Abzug der Heeresfliegerverbindungs- und Aufklärungsstaffel 400 aus Cottbus jetzt festgelegt. Demnach ist der April 2003 für den Umzug nach Schönewalde auf den Flugplatz Holzdorf im Elbe-Elster-Kreis vorgesehen.

Im Mai 2003 soll es auf dem Cottbuser Flugplatz ein "Fly-Out" zum Abschied geben. Im Sommer 2003 wird der Flugplatz nach Bundeswehr-Zeitplan geschlossen. Bundeswehr-Hubschrauber werden dann nicht mehr am Himmel über Cottbus zu sehen sein.
Der Bereich des Jagdgeschwaders 73 aus Laage, der sich in der Flugplatzkaserne befindet, wird zunächst in Cottbus bleiben, soll den Standort aber langfristig ebenfalls verlassen, heißt es in einer Mitteilung der Heeresfliegerverbindungs- und Aufklärungsstaffel 400. Das Verbindungskommando 851 des Verteidigungsbezirkskommandos 85 Frankfurt/Oder bleibt bis auf weiteres in Cottbus. Der Flugplatz soll nach dem diesjährigen 75. Jubiläum im Sommer 2003 geschlossen werden. Die Heeresfliegerstaffel 400 kam 1993 nach Cottbus und wird 2003 im zehnten Jahr in der Lausitz umziehen. "Aus unserer Erfahrung mit der Bevölkerung wissen wir, dass man sich mit uns stets identifiziert hat" , stellt Hauptmann Kurpiers fest. Zur Weiternutzung des Kasernen- und Flugplatzgeländes gibt es laut Bundesvermögenssamt noch keine Regelung. Oberbürgermeisterin Karin Rätzel hegt den Wunsch, das Gelände weiter als Flugplatz zu nutzen. Die BTU und Unternehmen der Region kämen als Nutzer in Frage.
Durch den Abzug des größten Teils der Bundeswehr verliert Cottbus nach Schätzung der Bundeswehr über 500 Arbeitsplätze und ein Kaufkraftvolumen von 80 Millionen Mark. (pm/ka)