(red/gro) Am Sonntag, 29. April, gegen 8.35 Uhr ist  es zu einem körperlichen Übergriff auf einen Zugbegleiter im RE 18403 - von Cottbus nach Dresden verkehrend - zwischen der Ortslage Ortrand und Lampertswalde gekommen. Darüber informiert die Bundespolizei. Der Kundenbetreuer im Nahverkehr wurde dabei  so verletzt, dass er zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Nach Schilderung der Polizei hatte der Tatverdächtige bei einer Fahrscheinkontrolle nach Querung der Landesgrenze von Brandenburg nach Sachsen kein gültiges Ticket vorweisen können. Der 44-jährige Kundenbetreuer informierte den Fahrgast daraufhin, dass er nun ein erhöhtes Beförderungsentgelt in Höhe von 60 Euro  fällig sei und er dazu  dessen Personalien aufnehmen müsse. Daraufhin griff der Tatverdächtige den Mann an. Die Auseinandersetzung hatten laut Polizei einige Fahrgäste bemerkt und waren dem Kundenbetreuer zu Hilfe geeilt. In Großenhain konnte der 34-jähige Angreifer von Polizeikräften des Reviers Großenhain festgenommen werden.

 Die Bundespolizei Dresden hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung und Erschleichens von Leistungen aufgenommen. Zur weiteren Aufklärung bittet die Bundespolizei Zeugen um Hilfe und fragt: Wer befand sich am Morgen des 29. April in dem betreffenden Zug, hat die Situation beobachtet oder kann Aussagen über den Verlauf der Auseinandersetzung machen? Insbesondere die couragierten Helfer werden gebeten, sich  zu melden. Sachdienliche Informationen erbittet die Bundespolizei Dresden unter der Nummer  0351 / 815020.