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| 02:41 Uhr

Bund setzt auf HIL-Waffenexperten

Blick hinter die Kulissen: Am Donnerstag informierte sich auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD/l.) in Doberlug-Kirchhain über die Arbeit in der Instandsetzung der Bundeswehr.
Blick hinter die Kulissen: Am Donnerstag informierte sich auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD/l.) in Doberlug-Kirchhain über die Arbeit in der Instandsetzung der Bundeswehr. FOTO: Heike Lehmann
Doberlug-Kirchhain. Die Wartung von Bundeswehr-Militärfahrzeugen in den drei Werken der bundeseigenen HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH soll privatisiert werden. Voraussichtlich im zweiten Quartal werde es EU-weite Vergabeverfahren geben, kündigte HIL-Geschäftsführer Gerd Kaptein am Donnerstag in Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) an. dpa/roe

Ziel sei es, dass der Bund 20 Jahre lange Leistungsverträge mit Privatanbietern abschließe, sodass die Arbeitsplätze und die Werkstandorte in Doberlug-Kirchhain, Darmstadt (Hessen) und Sankt Wendel (Saarland) erhalten bleiben könnten.

Die 2005 gegründete HIL mit Hauptsitz in Bonn betreibt neben den drei Werken weitere Wartungs-Niederlassungen und -Stützpunkte auf Bundeswehrgeländen. Diese Arbeit soll in der Hand der HIL bleiben. Der Anteil der Rad- und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr, die von der HIL instand gesetzt und gewartet werden, liegt nach Unternehmensangaben insgesamt bei etwa 30 Prozent. Themen des Tages Seite 3