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| 18:00 Uhr

Cottbus
Bund fördert Kita-Einstieg in Cottbus

Die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey besuchte am Montagabend das Kinder- und Familienhaus Am Spreeufer  in Cottbus.
Die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey besuchte am Montagabend das Kinder- und Familienhaus Am Spreeufer in Cottbus. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. „Integration durch Normalität“, unter diesem Motto diskutierte die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Montagabend im Cottbuser  Familienhaus mit Einwohnern der Stadt. Auf der Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung erläuterte sie vorher in einem Vortrag ihre Vorstellungen davon, wie Familien und besonders Kinder unterstützt werden können, um in Deutschland Fuß zu fassen, aber auch, welche Hilfen Lehrer und Erzieher in dieser Situation benötigen.

Giffey gilt als erfahren zum Thema Integration. Sie war in Berlin-Neukölln, einem Stadtteil mit vielen Einwohnern mit Migrationshintergrund, Stadträtin für Bildung und später Bezirksbürgermeisterin.

Die Bundesfamilienministerin übergab am Montag außerdem einen Förderscheck über 434 000 Euro an die Stadt Cottbus. Von dem Geld kann in den nächsten drei Jahren der Einstieg in die frühkindliche Bildung und die Vorbereitung auf die Kita unterstützt werden. Bei vier Cottbuser Trägern wird dieser Einstieg angeboten. Er dient Kindern und deren Eltern, die derzeit keinen regulären Kita-Platz haben.

Am selben Abend veranstaltete die AfD im Cottbuser Stadthaus mit dem Brandenburger Parteichef Andreas Kalbitz und dem Chefredakteur des Compact-Magazins Jürgen Elsässer eine Anti-Flüchtlingsdebatte. Die RUNDSCHAU berichtet von beiden Veranstaltungen ausführlich in der Mittwoch-Ausgabe.