„ Damit begann der Verein bereits in der vergangenen Woche, als er sich mit den Plänen für das frühere Gelände der DDR-Staatssicherheit am Nordrand befasste.

So wollen die Mitglieder auch während des Bürgerfestes am 27. und 28. Mai auch eine Radtour durch ganz Schmellwitz unternehmen. Dazu passt, dass ein Tag dieses Festes nach den Worten von Karin Kühl im Zeichen des Sports stehen wird, ein weiterer unter der Flagge von Kultur und Familie. Seit dem Jahreswechsel leitet Michael Tietz den Bürgerverein. Er löste Gottfried Schierack ab, der aus dem Vorstand zurückgetreten war.

Derzeit leben in Schmellwitz, dem zweitgrößten Stadtteil nach Sandow, 14 343 Einwohner auf einer Fläche von 806,5 Hektar. Den größten Anteil stellen Menschen im Alter zwischen 45 und 60 Jahren. Neu-Schmellwitz muss seit vielen Jahren einen starken Einwohnerschwund hinnehmen - von dem wiederum Sandow profitiert: Dort lassen sich viele Cottbuser nieder, die den nördlichen Stadtteil verlassen haben. René Wappler