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| 16:09 Uhr

Cottbus
Ströbitz setzt sich für Radweg ein

Detlef Buchholz (l.) und Rüdiger Galle vom Bürgerverein Ströbitz setzen sich für die Verlängerung des Radweges in der Fichtestraße ein.
Detlef Buchholz (l.) und Rüdiger Galle vom Bürgerverein Ströbitz setzen sich für die Verlängerung des Radweges in der Fichtestraße ein. FOTO: Elsner / LR
Cottbus. Bürgerverein will den Schulweg entlang der Fichtestraße sicherer machen. Von Ulrike Elsner

Cottbus ist eine Radfahrerstadt und will künftig noch mehr dafür tun, dass Fahrradtouristen und Alltagsradler umweltgerecht, gefahrlos und bequem von einem Ende der Stadt zum anderen gelangen. Erst im Dezember haben die Stadtverordneten für die Mitgliedschaft der Stadt in der Arbeitsgruppe Fahrradfreundliche Kommunen Brandenburg votiert.

Der Ströbitzer Bürgerverein unterstützt diese Entscheidung und weist gleichzeitig auf einen Schwachpunkt im Stadtteil hin. In der Fichtestraße, der nördlichen Einfallstraße aus Richtung Kolkwitz, fehlt rund ein Kilometer Rad- und Gehweg. Das betrifft die Strecke zwischen den Einmündungen Zahsower Straße und Geschwister-Scholl-Straße. „Zu einer radfahrerfreundlichen Stadt gehört dieses Anschlussstück unbedingt dazu“, sagt Rüdiger Galle, CDU-Stadtverordneter und Vorstandsmitglied des Ströbitzer Bürgervereins.

Ende des Jahres 2007 war der Ausbau des etwa 1200 Meter langen Geh- und Radweges am Zahsower Landgraben von der Pappelallee bis zur Ströbitzer Hauptstraße abgeschlossen worden. Die Schotterbefestigung wurde verstärkt und mit einer Asphaltschicht überzogen. Zugleich wurde die Verrohrung des Zahsower Landgrabens erneuert. Im Jahr darauf wurde der Radweg von der Zahsower Straße entlang der Fichtestraße bis zu dem vom Landkreis gebauten Spree-Neiße-Radweg vervollständigt.

Damals standen bereits die ersten Eigenheime im Baugebiet Fichtestraße. Bis zum Jahr 2016 haben sich immer mehr junge Familien in den Straßen Quellgrund und Sandgrund angesiedelt. Sie wollen, dass ihre Kinder gefahrlos in die Schule gelangen. „Wir brauchen die Verbindung vom Spree-Neiße-Radweg bis zum Bildungszentrum“, betont Rüdiger Galle.

„Die Straße ist einfach gefährlich“, fasst Bürgervereinsvorsitzender Detlef Buchholz zusammen. Er sei bereits von vielen Anwohnern darauf angesprochen worden. Der Bürgerverein sieht mit der Erhöhung des Landes-Budgets für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur eine realistische Möglichkeit, die Radweg-Lücke an der Fichtestraße zu schließen..