| 02:34 Uhr

Bürgerstiftung schafft finanzielle Hürde

Cottbus. Die finanzielle Hürde für die Gründung der "Bürgerstiftung Cottbus und Region" ist geschafft. Durch die Zusage der Sparkasse Spree-Neiße, jeden Stiftungseuro zu verdoppeln, sind inzwischen 32 000 Euro Stiftungskapital zusammengekommen – mindestens 20 000 Euro müssen erreicht werden. ani

Mit dieser guten Nachricht kamen am Dienstag Karen Wichmann von der Freiwilligenagentur Cottbus und Jörg Rohde, Banker im Ruhestand, zwei der Stifter, ins Cottbuser Rathaus.

36 Stiftungsgründer - vor allem Privatpersonen und zwei Unternehmen - haben ihre Absichtserklärung für insgesamt 16 100 Euro abgegeben. Die Stiftung will Projekte unterstützen, die fürs Zusammenleben der Menschen in Cottbus und in der Region wichtig sind oder der Verschönerung der Stadt dienen. "Eine lebenswerte Kommune für Jung und Alt ist ein großes Ziel und eine Aufgabe, die einer Stiftung steht. Es ist keine Cottbuser Erfindung, sondern es wird in anderen Städten schon erfolgreich praktiziert", sagt Karen Wichmann.

Die Gründungsstifter wählen den Gründungsrat. Jörg Rohde hofft, dass es noch mehr Gründungsstifter werden. Für die Absichtserklärung gibt es auf der Internetseite der Bürgerstiftung in Gründung ein Online-Formular. Mindestens zu einem Betrag von 100 Euro - bei Firmen liegt der Mindestbeitrag bei 1000 Euro - muss ein Gründungsstifter bereit sein und das Formular bis zum 30. September abschicken. Dann ist die Verdopplung durch die Sparkasse sicher. "Unsere Zusage gilt bis zu einer Gesamtsumme von 50 000 Euro", so Jens Gerards, Direktor der Sparkassen-Direktion Cottbus-Süd.

Da das Mindestgründungskapital von 20 000 Euro gesichert ist und die Satzung bestätigt wurde, steht mit dem 29. Oktober nun auch ein Gründungstag fest.

buergerstiftung-cottbus.de