"Noch in diesem Jahr wollen wird das nötige Stiftungskapital von 20 000 Euro zusammenbekommen und unsere Arbeit beginnen", sagte sie.

Doch die Bürger können sich nicht nur mit Kapital einbringen. Gesucht würden außerdem Ideen und ehrenamtliches Engagement, betont Mitinitiatorin Angelika Koal. Die Bürgerstiftung werde Projekte unterstützen, die wegen knapper öffentlicher Kassen keine oder wenig Aussicht auf Förderung haben. Das Spektrum reiche von Sportvereinen bis zu Lernprojekten. "Es geht uns vor allem darum, gute Ideen in Cottbus und der Region auf den Weg zu bringen, die langfristig wirken", so Angelika Koal. Als Vorbild dienten dabei die Ende des 19. Jahrhunderts von Auguste Löber ins Leben gerufene und von der Stadt Cottbus wiederbelebte Auguste-Stiftung und die kirchliche Westphalstiftung.

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