Rund 56 000 Euro habe der Bau der Solaranlage gekostet, berichtete Michael Geschka, Vorstandsmitglied des Solarvereins Brandenburg-Sachsen. Der Verein betreibt die Anlage. Sie solle neben Strom für die privaten Investoren aus Cottbus und dem Umland auch gleichzeitig die Klassenräume vor der Sonneneinstrahlung schützen. Dadurch hätten die Schüler vor allem im Sommer bessere Lernbedingungen, erklärte Geschka.
Die schon bestehende Photovoltaikanlage der Schule ist in die neu gebaute Anlage mit integriert worden. „Die Schüler sollen einen direkten Bezug zur Gewinnung von alternativen Energien erhalten“ , sagte Vorstandsmitglied Michael Geschka. Auf einer Anzeigetafel sei jederzeit der gegenwärtig erzeugte Strom ablesbar. Die Einweihungsfeier nutzten die Grundschüler, um ihre eigens angefertigten Solarmodelle vorzuführen, unter anderem das kleine Solarboot eines Fünftklässlers.
Der im vergangenen Jahr gegründete Solarverein Brandenburg-Sachsen will nach eigenen Angaben den Umwelt- und Klimaschutz fördern und tritt für die Umsetzung der Forderungen der Weltklimakonferenz ein. Er setzt sich für eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere der Solarenergie ein. Eigentümer der Solaranlage ist die „Sonnenstadt Cottbus I GbR“ (die RUNDSCHAU berichtete), an der Bürger Anteile erwerben konnten. Ein Fassadennutzungsvertrag ist mit dem Grundstückseigentümer, der Stadt Cottbus, geschlossen worden.