Das allgemeine Verwaltungsgeschäft werde ganz normal weiterlaufen.

Als Stellvertreter habe er alle Befugnisse des Stadtoberhauptes. Die Verwaltung sei deshalb weiterhin voll handlungsfähig, so Kelch. Er könne sich allerdings vorstellen, strategische Entscheidungen, die nicht an einen Termin gebunden seien, zu verschieben, bis der Amtsinhaber von seiner Operation genesen und wieder ins Rathaus zurückgekehrt sei.

Der Cottbuser Oberbürgermeister hatte am Montag über seine bevorstehende Operation wegen einer chronischen Bauspeicheldrüsenentzündung informiert. Anschließend werde eine mehrwöchige Heilbehandlung folgen, so Szymanski.

Für Holger Kelch ist die Rolle an der Rathausspitze so ungewohnt nicht. Abgesehen von den regulären Urlaubs- und Krankheitsvertretungen war der CDU-Mann bereits im Jahr 2006 amtierender Oberbürgermeister. Nach der Abwahl von Karin Rätzel führte er die Geschäfte bis zur Neuwahl, bei der sich Szymanski durchsetzte.