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BTU-Vorlesung zur Korruption in China

Cottbus. Um das Thema Korruption in China geht es am Donnerstag, 22. Juni, an der BTU Cottbus-Senftenberg bei der Ringvorlesung Korruption. red/dst

Referentin ist Dr. Alicia Hennig (HIT Shenzhen). Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr im Hörsaal C des Zentralen Hörsaalgebäudes auf dem Zentralcampus der BTU.

Zum Inhalt: China, ein Land mit komplexer politischer Historie und einem beeindruckenden philosophischen Gedanken- und Kulturgut, hat eine große Tendenz zur Polarisierung. Unabhängig von der persönlichen Haltung zu China bleibt der rasante ökonomische und soziale Aufstieg dieses Landes über die letzten 40 Jahre jedoch bemerkenswert. Allerdings hat Chinas immenses Wachstum auch diverse Schattenseiten, darunter Betrug und Korruption in hohem Maße. Im Rahmen der Ringvorlesung gibt der erste Teil der Präsentation einen Einblick in die Darstellung von Korruption und damit verbundenen Skandalen seitens der Medien. Anschließend folgt ein historischer Rückblick über die führende Köpfe Chinas und deren politische Agenda. Daran schließt sich dann die eigentliche Frage: Was konstituiert Korruption in China? Der vierte Teil zeigt die Bereiche auf, in denen Korruption am meisten ausgeprägt ist. Im Anschluss werden die strukturellen Gründe erklärt, welche in der Politik, sowie im Rechtssystem zu finden sind, sowie der kulturelle Hintergrund von Korruption.