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Offener Brief
BTU-Vertreter rufen zu öffentlicher Debatte auf

Cottbus. Für ein sicheres und solidarisches Cottbus setzen sich Wissenschaftler der BTU in einem am Freitag veröffentlichten offenen Brief ein. Damit nehmen sie Stellung zur aktuellen Debatte um Alltagsrassismus und Gewalt in der Stadt. red/pos

Wissenschaft habe die Aufgabe, „sich für Demokratie, gegenseitigen Respekt und Menschenwürde einzusetzen“, begründen die Mitarbeiter vom Institut für Soziale Arbeit der BTU. Mit Sorge nehmen sie „die rassistische Gewalt von Personen wahr, die sich in der (extremen) Rechten organisieren. Der Zusammenschluss von rechtspopulistischen und rechtsextremen Gruppierungen in der Organisation Zukunft Heimat verbreitet eine Stimmung von Hass und Gewalt.“ Sie verweisen auf eine Zunahme von Fällen, in denen Geflüchtete und Einheimische, die sich für Demokratie einsetzen, von dieser Gewalt betroffen sind. Viele hätten Angst. Die Wissenschaftler rufen zu einer kritischen öffentliche Debatte über die Ursachen auf, um gemeinsam Wege zu einem friedlichen, solidarischen Miteinander in der Stadt zu finden.