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| 15:14 Uhr

Studenten beraten Unternehmen
Gründer-DNA im Blut

 Nico Kaubisch, Moritz Fendt und Janine Reschke gehören zu „Jalta Consultants“, einer studentischen Unternehmensberatung.
Nico Kaubisch, Moritz Fendt und Janine Reschke gehören zu „Jalta Consultants“, einer studentischen Unternehmensberatung. FOTO: LR / Silke Halpick
Cottbus. Cottbuser BTU-Studenten beraten Unternehmen und Vereine, erstellen Businesspläne und Marktanalysen.

(sha) Unternehmen, die Ideen für ein besseres Marketing oder für die Mitarbeitermotivation brauchen, können sich Hilfe bei der studentischen Unternehmensberatung „Jalta Consultants“ holen. Kleine mittelständische Unternehmen und Start-ups sind die erklärte Zielgruppe der BTU-Studenten. Für gemeinnützige Vereine und Einrichtungen ist die Beratung sogar kostenlos. „Praxisnähe und Erfahrung, die uns auf das Berufsleben vorbereiten, stehen für uns im Vordergrund“, betont der Vorstandsvorsitzende Nico Kaubisch.

Der 21-Jährige steckt mitten im sechsten Semester des Bachelor-Studienganges Betriebswirtschaftslehre (BWL) in Cottbus. Seit Anfang des Jahres steht er an der Spitze von „Jalta Consultants“ und „will was bewegen“, wie er sagt. Der eigenständige Verein existiert bereits seit 20 Jahren und kann schon auf einige Referenzobjekte verweisen. So wurde beispielsweise die Bürgerstiftung Cottbus im Rahmen des Gründungsprozesses begleitet oder für die „White Devils“-Basketballer ein Marketingkonzept entwickelt.

Beratung erfolgt im Team

„Auch für Unternehmen ist unsere Beratung eine preiswerte Alternative“, sagt Kaubisch. Das Beratungsspektrum ist vielfältig und umfasst unter anderem Unternehmensgründungen, Prozessoptimierung, IT-Beratung, Mitarbeiterschulungen und Marktforschung. Für die Beratungen werden spezielle Teams zusammengestellt.

17 Mitglieder hat aktuell „Jalta Consultants“. Die Studenten kommen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen, vorwiegend sind es BWL-er und Wirtschaftsingenieure, aber im zunehmenden Maß auch Informatiker, Mathematiker und Architekten. Weitere Interessenten sind gern gesehen.

Der Verein sieht sich selbst als Brücke zwischen Theorie, die an der Uni vermittelt wird, und Praxis, die die Studenten draußen erwartet. „Wir bekommen schon während des Studiums Einblicke in die Berufswelt und erwerben erste Kompetenzen“, sagt Kaubisch. Profitieren können die Vereinsmitglieder aber auch von zahlreichen außeruniversitären Weiterbildungen und Kontakten.

Network-Day als Semesterhöhepunkt

„Jalta Consultants“ gehört dem Dachverband „JC Network“ an, der inzwischen 2600 Studierende in 35 Verbänden vereint. Hier können sich die studentischen Unternehmensberater austauschen, aber auch an internen Schulungen oder externen Workshops mit großen Unternehmen teilnehmen. Der JC-Network-Day, die zentrale Veranstaltung des Dachverbandes, ist immer der Höhepunkt in jedem Semester. „Da lernt man mitunter mehr als beim Studium“, sagt Kaubisch.

Für die Zeit nach dem Studium hat der 21-Jährige schon „einige Geschäftsideen“. „Ich habe Gründer-DNA in mir“, sagt er selbstbewusst. Die Fachschul-Ausbildung im  Sozialwesen hat er abgebrochen, weil ihn Marketing mehr interessiert. „Das BWL-Studium ist breit gefächert, man ist überall einsetzbar“, betont er. An der BTU Cottbus-Senftenberg schätzt er insbesondere die familiäre Atmosphäre. „Mit manchen der Dozenten bin ich schon per du“, so Kaubisch.

Unternehmen, die sich beraten lassen wollen, und Studenten, die mitmachen wollen, können den Kontakt unter www.jalta-consultants.de aufnehmen.