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| 01:49 Uhr

Brunschwigpark soll grüner werden

Diese Ansicht vom Brunschwigpark – im Frühling aufgenommen – soll schon bald der Vergangenheit angehören.
Diese Ansicht vom Brunschwigpark – im Frühling aufgenommen – soll schon bald der Vergangenheit angehören. FOTO: Stadtverwaltung
Cottbus.. Bis Ende Oktober soll der westliche Teil des Brunschwigparks ein neues Gesicht erhalten. „Wir planen die Pflanzung von 62 Hochstämmen“ , sagt Dietlinde Schultze vom Fachbereich Grün- und Verkehrsflächen der Cottbuser auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Stadtverwaltung

Außerdem würden auf 260 Quadratmetern Sträucher gepflanzt, auf hundert Quadratmetern ein neuer Wege angelegt und rund 3000 Quadratmeter Rasenfläche neu angesät. Vor Pflanzung und Aussat seien umfangreiche Bodenverbesserungsmaßnahmen vorgesehen. Um künstliche Hügel und Senken zu schaffen, würden außerdem etwa 500 Kubikmeter Boden bewegt.
Der Brunschwigpark sei in den 70er-Jahren als Wohngebietspark angelegt worden, sagt Dietlinde Schultze. Allerdings seien viele Bäume wegen des kargen Bodens seither kaum gewachsen. Größere Bäume wiederum hätten abgeholzt werden müssen, weil von ihnen eine Gefährdung für Passanten ausgegangen sei. Auch der Rasen biete wegen der Bodenverhältnisse keinen schönen Anblick.
„Der Park liegt am Gurkenradwanderweg“ , sagt die Rathaus-Mitarbeiterin, und werde schon deshalb von vielen Cottbusern und Gästen der Stadt durchquert. Auch verbinde er als Teil des mittleren Grünrings die Innenstadt mit den Ströbitzer Kleingartenanlagen. Für die Aufwertung des Parks stünden Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Verfügung. Die Stadt steuere ein Fünftel der Kosten als Eigenmittel bei. Die Maßnahme beschränke sich aber auf den Bereich vor der Wohnscheibe Hallenser Straße bis zum Parkplatz am Brunschwig-Center, weil im östlichen Teil des Parks der Bau von Mehrfamilienhäusern geplant sei. (ue)