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Brücke bleibt auch zum Spitzenspiel zu

Seit Ende Juli ist an den Bahnschienen kein Durchkommen.
Seit Ende Juli ist an den Bahnschienen kein Durchkommen. FOTO: mih1
Cottbus. Die Fußgängerbrücke über die Bahnschienen am Cottbuser Stadion der Freundschaft bleibt weiterhin geschlossen. Das bestätigte Stadt-Pressesprecher Jan Gloßmann auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Daniel Steiger

Damit müssen sich Besucher des Spitzenspiels der Fußball-Regionalliga am Wochenende erneut auf weitere Wege einstellen. Am Sonntag um 13.30 Uhr treffen hier der Tabellenerste FC Energie Cottbus und der ärgste Verfolger, der BFC Dynamo, aufeinander. Ende Juli war die Brücke nach starken Regenfällen und einer anschließenden Kontrolle komplett gesperrt worden.

Wann die Reparaturarbeiten beginnen können, ist nach wie vor unklar, so Stadtsprecher Gloßmann. Die Stadt finde einfach keine Firmen, die diese Arbeiten übernehmen wollen. Auf die Ausschreibung für die Brückenreparatur hat es keine Bewerbung gegeben. Die Auftragsbücher sind derzeit mehr als gut gefüllt. Einen neuen Anlauf soll es nun im Herbst geben. Die Energie-Fans müssen sich also weiterhin auf Umleitungen und damit längere Wege einstellen. Demnach wird empfohlen, aus Richtung Sandow und Mitte zum Stadion den Weg durch die Unterführung an der Willy-Brandt-Straße zu nutzen und kurz vor dem Stadtring rechts in den Eliaspark abzubiegen. Dieser Weg führt am ehemaligen Wasserspielplatz vorbei zur Osttribüne sowie zum Haupteingang des Stadions.

Am Spieltag selbst wird auch der Cottbuser Stadtring zwischen den Kreuzungen Straße der Jugend und Willy-Brandt-Straße ab ca. 10.30 Uhr voraussichtlich bis 17 Uhr durchgehend gesperrt.

Darüber hinausgehende Sperrungen werden in dem Umfang durchgeführt, wie sie zur Gewährleistung der Sicherheit der Fußball-Fans erforderlich sind. Die Sperrung des Stadtringes gilt auch für Radwanderer. Sie sollten im Stadionbereich vom Spreeradweg auf den Fürst-Pückler-Weg oder die Bergbautour ausweichen. Die Heimfans werden gebeten, zu Fuß, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn zum Stadion zu kommen, da in der Stadionnähe nur begrenzt Parkraum zur Verfügung steht.