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| 10:45 Uhr

Weitreichende Folgen
Brandgeruch aus Teltow-Fläming zieht durch Cottbus

 Rauch steigt in Folge eines Waldbrandes bei Jüterbog auf. Die Feuerwehr brachte die Waldbrände bei Jüterbog und Hennickendorf zunächst unter Kontrolle, bis der Wind wieder drehte.
Rauch steigt in Folge eines Waldbrandes bei Jüterbog auf. Die Feuerwehr brachte die Waldbrände bei Jüterbog und Hennickendorf zunächst unter Kontrolle, bis der Wind wieder drehte. FOTO: dpa / Julian Stähle
Cottbus. Bis nach Cottbus sind die Folgen des Feuers im Landkreis Teltow-Fleming wahrnehmbar. Der Brand war am Montag an mehreren Stellen ausgebrochen.

Brandgeruch aus Teltow-Fläming zog am Dienstag durch Cottbus und andere Orte der Lausitz. Wie Volker Tischer von der Feuerwehr in Cottbus mitteilt, haben bereits mehrere Einwohner bei der Leitstelle angerufen, um auf den Geruch hinzuweisen. Volker Tischer erläutert: „Er ließ sich schon am Montagabend bei Ortrand wahrnehmen.“ Für eine gewisse Zeit habe sich die Windrichtung leicht geändert, so dass die Intensität des Geruchs in der Cottbuser Region abnahm. „Dann schwenkte es wieder hinüber in unsere Richtung.“

Zwei große Waldbrände waren am Montag im Landkreis Teltow-Fläming ausgebrochen. Auf einer Fläche von jeweils 50 bis 60 Hektar brannte es bei Hennickendorf, Gemeinde Nuthe-Urstromtal sowie in der Nähe des ehemaligen Truppenübungsplatzes Jüterbog. Die Cottbuser Feuerwehr hat am Dienstag noch keine Anforderung zu einem Einsatz bei den jüngsten Bränden im Landkreis Teltow-Fläming erhalten. Das könnte sich allerdings jederzeit ändern, wie Volker Tischer zu bedenken gab.

Für die Stadt Cottbus und den Spree-Neiße-Kreis besteht die Waldbrandgefahrenstufe Vier. Feuerwehrleute löschten am Dienstagmorgen einen kleinen Brand am Sachsendorfer See. Ein weiterer Hinweis zu einem möglichen Feuer in Drebkau, fast zur gleichen Zeit bei der Leitstelle eingegangen, entpuppte sich wiederum als gegenstandslos.

(wr)