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| 15:23 Uhr

Cottbus
Dritter Platz beim Designpreis für eine Cottbuser Leuchte

 Stefan Restemeier wurde von Staatssekretär Hendrik Fischer und Prof. Katrin Hinz, Dekanin im Fachbereich Gestaltung und Kultur an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, ausgezeichnet.
Stefan Restemeier wurde von Staatssekretär Hendrik Fischer und Prof. Katrin Hinz, Dekanin im Fachbereich Gestaltung und Kultur an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, ausgezeichnet. FOTO: UVA Potsdam
Cottbus. Der Cottbuser Stefan Restemeier vom Unternehmen leuchtstoff* ist für seine Leuchte TheX beim Brandenburger Designpreis mit einem dritten Platz belohnt worden. Für den nächsten Wettbewerb, der in zwei Jahren stattfindet, hat er bereits eine Idee. Von Antje Posern

Mit der Leuchte TheX hat der Cottbuser Lichtdesigner Stefan Restemeier für die Firma leuchtstoff* den dritten Platz beim Brandenburger Designpreis in der Kategorie Industriedesign gewonnen. „Das ist eine große Anerkennung für uns als relativ kleines Unternehmen“, freut sich Restemeier, der am Dienstagabend den Preis im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam entgegengenommen hatte. Die Jury überzeugten der Einsatz moderner, umweltbewusster LED-Technik und die effiziente Lichtgewinnung ebenso  wie die vielseitige Einsetzbarkeit der grazilen und lichtstarken Leuchte.

Schon Idee für den nächsten Wettbewerb

Stefan Restemeier hatte sich 2015 zum ersten Mal für den inzwischen zum elften Mal ausgelobten Designpreis Brandenburgs beworben, mit dem das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg herausragende Arbeiten, Projekte und Konzepte aus dem Designbereich würdigt. Nach dem jetzigen Erfolg steht fest: Beim nächsten Wettbewerb in zwei Jahren wird er sich wieder bewerben. Dafür hat er sogar schon ein Projekt im Blick: eine solar- und akkubetriebene Außenleuchte, die auf größeren Flächen im öffentlichen Bereich oder auch in Parkanlagen zum Einsatz kommen könnte.

Aktuell entwickelt sein Unternehmen unter anderem Leuchten, die künftig in der Schweiz zwischen Mehrgeschossern hängen werden. Wenn bei Projekten dieser Größenordnung die Verkabelung durch den Solar- und Akkubetrieb gespart werden könnte, wäre der Einsatzbereich deutlich größer und der Aufwand bei der Installation wesentlich geringer, ist Restemeier überzeugt.