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| 18:15 Uhr

Start am 1. Januar 2018
Branitzer Park wird eine Stiftung

Eine Stiftung soll ab Januar den Branitzer Park erhalten.
Eine Stiftung soll ab Januar den Branitzer Park erhalten. FOTO: Patrick Pleul / ZB
Potsdam/Cottbus. Brandenburg zahlt ab Januar jährlich zwei Millionen Euro für das Gartenensemble. Von Benjamin Lassiwe

Der von Fürst Pückler geschaffene Landschaftspark rund um das Schloss Branitz in Cottbus wird künftig mit Hilfe einer öffentlich-rechtlichen Stiftung erhalten. Der Potsdamer Landtag nahm am Mittwoch einstimmig einen Gesetzesentwurf an, wonach die Stiftung zum Jahreswechsel ins Leben gerufen wird.

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) sprach von einem „wahren Meilenstein“ für Park und Schloss Branitz. Ab dem 1. Januar 2018 erhöht sich der Zuschuss des Landes für das Gesamtensemble von 485 000 Euro auf rund zwei Millionen Euro im Jahr, dank der Mittel des Bundes und der Stadt Cottbus wird die Stiftung dann insgesant vier Millionen Euro jährlich zur Verfügung haben. „Das stellt das Pücklersche Parkensemble auf ein zukunftssicheres Fundament“, sagte  Ulrike Liedtke (SPD).

Der Cottbuser CDU-Abgeordnete Michael Schierack sprach von einem „guten Tag für die Kultur des Landes“. Er hoffe, dass nun auch der Bund seinen Zuschuss für den Branitzer Park erhöhen werde. „In Zukunft wird die Brandenburger Landesstiftung auf Augenhöhe mit der Landesstiftung in Sachsen zusammenarbeiten können“, so Schierack.

Die Linken-Abgeordnete Gerrit Große bedankte sich bei der Stadt Cottbus dafür, dass sie sich über Jahrzehnte für den Erhalt des Branitzer Parks eingesetz habe.

Mit großem Wohlwollen wird das Finanzierungsabkommen in Cottbus aufgenommen. Stadtparlamentschef Reinhard Drogla (SPD) sprach von einer „sehr erfreulichen Vorlage“. André Kaun (Linke) sagte voller Überschwang: „Super. Danke, Land!“ Bislang wurde das Papier in allen Fachausschüssen einstimmig beschlossen. Das Stadtparlament wird in der nächsten Woche darüber befinden. Ihm dürften alle Stimmen gewiss sein.