In der Nacht zum Sonntag, 30. Oktober, ist in einer Wohnung in der Leuthener Straße in Cottbus ein Feuer ausgebrochen. Der Brand war der Feuerwehr gegen 20.15 Uhr gemeldet worden. Die Anrufer gaben Rauchentwicklung aus einem Fenster an. Weiter hieß es, dort befände sich auch eine Frau.
Das bestätigte sich auch vor Ort. Die Bewohnerin wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Nutzung einer Brandfluchthaube aus der Brandwohnung gerettet, dem Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus gebracht. Die angrenzenden Wohnungen wurden durch die Feuerwehr kontrolliert. Diese wiesen nur eine leichte Verrauchung aufgrund geöffneter Fenster auf. Ein Bewohner wurde vorsorglich dem Rettungsdienst vorgestellt, musste jedoch nicht ins Krankenhaus. Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen des Flures sowie der Brandwohnung konnten alle weiteren Bewohnerinnen und Bewohner zurück in ihre Wohnungen.
In der Wohnung wurde der Brand im Bereich des Bades lokalisiert und unter Nutzung eines C-Rohres gelöscht. Aufgrund der Rauch- und Brandentwicklung war die Wohnung nach Einsatzabschluss nicht bewohnbar.

Rauchmelder rettete Frau aus Cottbus vermutlich das Leben

Im Einsatz waren insgesamt 32 Kräfte, darunter 17 Kameraden von der Berufsfeuerwehr sowie neun Einsatzkräfte der Freiwilligen Wehren aus Sachsendorf und der im Gerätehaus Süd vereinten Kräfte aus Groß Gaglow, Gallinchen, Kiekebusch und Madlow. Hinzu kamen sechs Kräfte des Rettungsdienstes.
Zur Brandursache gibt es noch keine Erkenntnisse. Es ist jedoch davon auszugehen, dass ein Rauchmelder, dessen Signale auch beim Eintreffen der Feuerwehr vernehmbar waren, auf den Brand aufmerksam machte und der Frau das Leben rettete.
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