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| 13:58 Uhr

Cottbus, Peitz, Lauchhammer, Seenland
Brände halten Lausitzer Wehren auf Trab – Waldbrandgefahr hoch

6000 Quadratmeter Waldbodenfeuer auf einer ehemaligen Hochkippe am Radweg zwischen Lauchhammer-Mitte und dem Ortsteil Grünewalde
6000 Quadratmeter Waldbodenfeuer auf einer ehemaligen Hochkippe am Radweg zwischen Lauchhammer-Mitte und dem Ortsteil Grünewalde FOTO: Mirko Sattler
Cottbus. Wald- und Wohnungsbrände haben die Feuerwehren der Region am Dienstag und Mittwoch auf Trab gehalten. Ein Grund: die Trockenheit der vergangenen Tage.

Rund 6000 Quadratmeter Waldboden auf einer ehemaligen Hochkippe am Radweg zwischen Lauchhammer-Mitte und dem Ortsteil Grünewalde (Oberspreewald-Lausitz) sind am Dienstag in Brand geraten. Alle Löschzüge und -gruppen aus Lauchhammer waren im Einsatz. Sie wurden unterstützt von Kräften aus Ortrand, Schwarzheide, Ruhland und Schipkau mit ihren Tanklöschfahrzeugen.

In Cottbus wurde die Feuerwehr am Mittwochmorgen gegen 7.30 Uhr zu einem Balkonbrand gerufen. „Auf einem Balkon brannte ein Blumenkübel und konnte jedoch noch vor Eintreffen der Feuerwehrkräfte von einem Bewohner gelöscht werden. Vermutlich eine unachtsam weggeschmissene Zigarette löste den Einsatz aus, es entstand nur ein geringer Sachschaden“, teilt Polizeisprecherin Ines Gnerlich mit. Der Einsatz geschah in der Kopfstraße in Ströbitz.

In Peitz wurden die Retter am Dienstagabend über einen Scheunenbrand in der Gartenstraße informiert. „Aus noch ungeklärter Ursache geriet der Klinkersteinbau in Flammen, welche von zahlreichen Kräften der Feuerwehr gelöscht werden mussten, jedoch wurde das Gebäude komplett zerstört“, so Polizeisprecherin Ines Gnerlich. In dem Unterstand befand sich eine Werkstatt mit Rasenmäher und Arbeitsgeräten.

In Bahnsdorf im Seenland geriet am Dienstagabend ein Holzstapel in Brand. Das Feuer drohte, auf ein Wohnhaus überzugreifen, was die Einsatzkräfte allerdings verhindern konnten. Zur Schadenshöhe kann die Polizei noch keine Angaben machen.

In Finsterwalde musste die Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch drei mal ausrücken. Zwischen 0.15 und 0.45 Uhr kam es in der Hain- und der Hertastraße zu insgesamt drei Bränden von Papiermülltonnen. Die Behälter wurden durch das Feuer teils schwer beschädigt. „Nach ersten Ermittlungen kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen“, so Polizeisprecherin Ines Gnerlich.

Die Waldbrandgefahr ist in den Lausitzer Landkreisen hoch bis sehr hoch. Lediglich in Oberspreewald-Lausitz galt am Mittwich die mittlere Warnstufe 3.

(bob)