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| 13:27 Uhr

Halbzeitbilanz
Über 125 Lausitzer beim Blitzermarathon erwischt

Blitzmarathon in Burg (Spree-Neiße).
Blitzmarathon in Burg (Spree-Neiße). FOTO: Jenny Theiler / LR
Cottbus. Deutschlandweit schaut die Polizei heute auf die Straßen. Beim Blitz-Marathon werden noch bis 22 Uhr Geschwindigkeit und Fahrweise kontrolliert. 125 Lausitzer wurden bis zum Mittag schon gestoppt. Von Bodo Baumert

„Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der tödlichsten Verkehrsunfallursachen im Land Brandenburg“, erklärt Ines Gnerlich, Pressesprecherin der Polizei in Cottbus den Sinn der bundesweiten Aktion. In diesem Jahr wurden im Süden Brandenburgs bei Unfällen mit überhöhter Geschwindigkeit bereits drei Menschen getötet. „Die Geschwindigkeitskontrollen werden flächendeckend im ganzen Land stattfinden. Kontrolliert wird auf Autobahnen, auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sowie in Alleen und innerstädtischen Bereichen“, hatte Brandenburgs Polizeivizepräsident Roger Höppner angekündigt. Seit dem Morgen laufen die Kontrollen. Bis 22 Uhr sollen sie fortgesetzt werden.

Die Zwischenbilanz der Polizei im Süden des Landes sah am Mittag so aus. „125 Fahrzeugführer waren zu schnell unterwegs“, so Ines Gnerlich. Spitzenreiter war ein Autofahrer mit Anhänger in Drachhausen (Spree -Neiße. Er war mit 49 km/h bei erlaubten 30 km/h unterwegs, in der Nähe einer Kita.

Brandenburgweit wurden bis zum Mittag bei 1705 Fahrzeugführern Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. „Das sind mehr als doppelt so viele Geschwindigkeitsüberschreitungen in den Vormittagsstunden, wie noch im letzten Jahr registriert wurden“, erklärte der Leiter des Verkehrsbereiches im Polizeipräsidium Jan Strotzer. „Die Überschreitungen zeigen deutlich, dass die Geschwindigkeitskontrollen notwendig sind. Etliche Verkehrsteilnehmer haben sich nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen gehalten.“

Neben Brandenburg haben sich sechs weitere Bundesländer an der Aktion beteiligt. Sachsen gehörte nicht dazu