In seinem Vortrag werde er Leben und Werk des deutschen impressionistischen Malers, Grafikers und Zeichenlehrers vorstellen und berichten, wie es dazu kam, dass die Ölgemälde in Cottbus gezeigt werden.

Philipp Franck (1860 - 1944) war lange Direktor der Königlichen Kunstschule Berlin. Im Jahr 1898 gehörte er zu den Mitbegründern der Berliner Secession. Beeinflusst durch Max Liebermann, wandte er sich der impressionistischen Landschaftsmalerei zu. Er reiste zwischen 1907 und 1909 des Öfteren nach Burg und malte vor Ort.

Gegenwärtig sind zwölf Ölgemälde und zwölf Zeichnungen mit Spreewaldmotiven bekannt. Philipp Franck gehört neben Adolf Burger (1833-1876), Otto Piltz (1846-1910), Wiliam Krause (1875-1925) zu den namhaften Künstlern mit dem "Blick von außen" auf das sorbische (wendische) Leben im Spreewald und dessen Umgebung.

"Im Blick auf eine Erweiterung der Sammlung des Wendischen Museums möchten wir das Motiv mit den Spreewälder Spinnerinnen ankaufen", sagt Christina Kliem. Dafür habe die Stadt Cottbus ein Spendenkonto eingerichtet.

Mehr Informationen unter www.wendisches-museum.de