Der Cottbuser Landschaftsfotograf Thomas Kläber hat Bilder des im Jahr 1798 in Cottbus geborenen Malers des Lichts auf sensible Weise reproduziert. Beim Betrachten von "Mühltal", "Waldweg am Wasser", "Sandweg" und des Selbstporträts kann selbst das Warten auf den Fahrstuhl zum Kunstgenuss werden.

Die Wiedergabe exzellenter Licht- und Farbeffekte in der Natur hat Carl Blechen zu einem der bedeutendsten Künstler des 19. Jahrhunderts gemacht. Dass die gleichnamige Seniorenwohnstätte an der Franz-Mehring-Straße ein passender Ort ist, an Leben und Werk Blechens zu erinnern, darin sind sich Betreiber Gerhard Schnapke und Marion Bahrke von der Carl-Blechen-Gesellschaft einig. "Wir haben vor, das Foyer weiter umzugestalten, um Leben und Wirken des Malers mehr Raum zu geben", erklärte Schnapke. Schon in der Vergangenheit hätten eine Biografie und ein Bild an den Namensgeber erinnert, sagte Teamassistentin Ulrike Goll. Das auszubauen, ist ein Ziel der künftigen Zusammenarbeit zwischen Blechen-Gesellschaft und Blechen-Haus.