Damit ist ein weiteres Einkaufscenter an dieser Stelle nicht möglich.

Vor der Entscheidung hatten die Fraktionen von AUB/SUB und AfD versucht, den Beschluss noch einmal zu verschieben. "Unsere neuen Stadtverordneten müssen sich noch ein umfassendes Bild machen”, sagte Marianne Spring (AfD). "Ich kann nicht verstehen, dass die Stadt Cottbus eine Million Euro ausgeben will, um am Ende maximal eine grüne Wiese an dieser Stelle zu haben”, erklärte Torsten Kaps (AUB/SUB). Allerdings votierten nur acht Stadtverordnete für eine Verschiebung.

Markus Möller (SPD) plädierte hingegen im Namen seiner Fraktion für die Aufhebung des Bebauungsplanes. "Durch diese Entscheidung machen wir den Weg frei für ein ganz neues Verfahren”, sagte er.

Zuvor hatte die Cottbuser Baubeigeordnete Marietta Tzschoppe (SPD) erklärt, dass die Stadt nicht mit Regressforderungen des Eigentümers rechne. "Das Risiko geht gegen Null”, erklärte sie auf Nachfrage.