(ski) Nicht nur vom Klang, sondern auch von der Optik war es in den Mittagsstunden des Sonntags für alle Motorradfreunde am Straßenrand ein Genuss, was sich da auf verschiedenen Cottbuser Straßen präsentierte. Da knatterten 32 Kräder verschiedenster Marken durch Cottbus gen Norden, wo kurz von dem Ortsausgang in Richtung Sportplatz Sielow abgebogen wurde.

Bei dem stolzen Korso handelte es sich um Kunden eines Dresdener Motorradhauses, die alljährlich im Mai zu einer gemeinsamen Ausfahrt aufbrechen. So auch 2019, als die Biker der Altersklasse „reife Jugend“ sich das Cottbuser Flugplatzmuseum als Ziel auserwählt hatten. Bis zum Start hatte in Sachsens Metropole noch tüchtig geregnet. Der Chef der Exkursion, Alexander Heidecke, erklärte: „Darum haben wir auf einige der 66 gemeldeten Biker verzichten müssen. Aber direkt nach dem Start hat der Regen aufgehört und hier im Cottbuser Raum kam sogar die Sonne raus. Alles prima, wir sind zufrieden.“ Er berichtete, dass unterwegs ein gemütliches Tempo von 80 km/h bevorzugt wird: „Wir sind alle sehr erwachsen, aufs Tempo kommt es keinem von uns an, vielmehr wollen wir unterwegs auch die Landschaft genießen, darum fahren wir auch grundsätzlich niemals Autobahn, sondern immer über die Landstraßen unsere Zielorte an.“.

Durch die Bekanntschaft einer Teilnehmerin zu Gudrun Gussor, einer Nachbarin des Sielower Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportanlage, hatten sich die Biker das Sielower Sportlerheim als Mittags-Stopp ausgesucht. Gastwirt Ralf Drogan sagte: „Die Vorbereitung mit den Motorradfahren für die Mittagsversorgung war richtig professionell. Heute früh habe ich meine vier Mittagsangebote gen Sachsen geschickt und die Leute haben gewählt, die Zahl zurückgemeldet und dann für die Gerichte verschiedenfarbige Bänder ausgegeben. So ging beim Austragen der Portionen alles superschnell.“

Seine Gäste brachen schon bald danach in Richtung Cottbus-West auf, um das Tagesziel „Flugplatzmuseum“ anzusteuern.