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| 19:04 Uhr

Steinitzhof Drebkau
Sicht vom Steinitzer Berg genießen

Drebkau. Agrargenossenschaft Drebkau lädt zum Erntefest auf den Drebkauer Steinitzhof.

Mit einem traditionellen Erntedankfest feiert die Agrargenossenschaft Drebkau als einer der Lausitzer Bergbau-Bauern im Lausitzer Braunkohlenrevier am Samstag, 29. September, die Erträge der diesjährigen Ernte. Neben der Freude über den land- und forstwirtschaftlichen Ertrag steht bei der Feier auch die Wiedernutzbarmachung ehemaliger Bergbauflächen durch die Landwirtschaft im Mittelpunkt. Auf dem Steinitzhof Drebkau warten von 10 bis 18 Uhr Unterhaltungs- und Informationsangebote auf die Besucher. Schirmherr des Erntedankfestes ist Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Gert Klocek, Leiter Bergbauplanung bei der Lausitz Energie Bergbau AG (Leag), wird ein Grußwort halten. Bereits im Vorfeld betont er die Bedeutung der langjährigen konstruktiven Zusammenarbeit: „Wir alle wissen, dass die Gewinnung von Braunkohle auch mit Einschnitten in die Landwirtschaft einhergeht. Umso mehr gilt es, klug und besonnen gemeinsam Wege zu finden, die die Existenz der betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe sichern. Dazu haben wir Bergleute uns frühzeitig bekannt und halten auch für die Zukunft daran fest.“

Auf einen ökumenischen Gottesdienst am Samstagmorgen im Festzelt, an dem die Drebkauer Sängergemeinschaft sowie der Posaunenchor Drebkau teilnehmen, folgt ein ganztägiges Programm auf dem Steinitzhof. Neben Angeboten für Kinder wird es abgerundet von einem Markt mit regionalen Produkte zum Kosten und Kaufen und einer Ausstellung landwirtschaftlicher Technik.

Ab 11 Uhr bringen Mannschaftstransportwagen die Gäste im 90-Minuten-Takt von der Haltestelle Steinitzhof in den aktiven Tagebau Welzow-Süd sowie in die Rekultivierungslandschaft. Ein Ziel dort sind die landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie der Wolkenberg mit seinem Weinhang. Auf einer weiteren Tour steuern die Gäste den frisch rekultivierten Steinitzer Berg an, wo Besucher erstmalig die Fernsicht genießen können. Bei den Exkursionen haben Besucher die Gelegenheit, sich ein Bild zu machen von der nachhaltigen Arbeit der Landwirte und der Bergleute.

(red/pos)