Wie die Württembergische Versicherung mitteilt, hat das Oberlandesgericht Celle (14 U 132/04) einem Beifahrer sogar zur Hälfte die Mitschuld an seinen Verletzungen angelastet. Zwar sei der Leichtsinn eines Beifahrers normalerweise nicht so hoch zu bewerten wie das Fehlverhalten eines alkoholisierten Autofahrers. In dem entschiedenen Fall hatte man sich jedoch darauf verständigt, dass der spätere Beifahrer auf Alkohol verzichten und sich ans Steuer setzen sollte. Hält sich der Beifahrer nicht an solche Absprache, wiegen laut Gericht die Schuld von Fahrer und Beifahrer gleich schwer. Der bei dem Unfall schwer verletzte Beifahrer bekam daher nur einen Teil des ihm an sich zustehenden Schmerzensgeldes zugesprochen. (pm)