Der erste Einsatz war noch Routine. Am Samstagabend gegen 21 Uhr erhält die Polizei einen Hinweis zu einer möglichen Trunkenheitsfahrt auf der L49 zwischen Cottbus und Forst. Die eingesetzte Streife findet einen Pkw, der von einem 40-jährigen Mann gelenkt wird. „Im Zuge des Gesprächs vernahmen die Beamten deutlich Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholvortest ergab vor Ort einen Wert von 1,70 Promille“, heißt es im Polizeibericht am Sonntag.
Der Mann wird mit zur Blutprobenentnahme genommen. Die Weiterfahrt wird ihm untersagt und der Führerschein sichergestellt, ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Anschließend wird der Fahrzeugführer aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Ein Taxi soll ihn nach hause bringen.

Betrunkener fährt mit dem Taxi zu seinem Auto – und startet wieder

Nur, während der Fahrt scheint der 40-Jährige seine Meinung geändert zu haben. Er lässt sich stattdessen sondern zu einem gesichert abgestellten Fahrzeug bringen. Trotz Untersagungsverfügung setzt er sich wieder ans Steuer und fährt los.
Nach 23 Uhr trifft er dann erneut auf die Polizei, diesmal im Bereich Cottbus Sandow. „Der Fahrzeugführer stand noch immer unter erheblichem Einfluss alkoholischer Getränke. Der freiwillig durchgeführte Alkoholtest ergab einen Wert von 1,27 Promille“, so die Polizei.
Wieder wird ein Blutprobe angeordnet, wieder ein Verfahren eingeleitet. Diesmal allerdings gehen die Beamten auf Nummer sicher. „Die Fahrzeugschlüssel wurden nunmehr sichergestellt.“
Wie der Mann dann nach Hause kam, ist nicht überliefert.