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Bebauungsplan für Ortseingang Burg beschlossen

Burg. Die Burger Gemeindevertreter haben in ihrer jüngsten Sitzung dem dritten Entwurf des Bebauungsplans für das Areal des ehemaligen Arbeitslehrezentrums am Ortsausgang in Richtung Cottbus mehrheitlich zugestimmt. Im Vorfeld hatte es Einwände von Bürgern vor allem gegen die Möglichkeit einer dreigeschossigen Bebauung gegeben. Ulrike Elsner

"Dreigeschossig heißt nach brandenburgischem Baurecht zweigeschossig plus Satteldach", stellte Edelbert Jakubik (Gemeinsam für Burg) in der Diskussion klar. Reinhard Selka (Bündnis für Burg) betonte, dass viele von Bürgern eingebrachte Kritikpunkte berücksichtigt wurden. Dazu zählen die Verkleinerung der Baufelder sowie deren Abrücken von der Straße, was zusätzlichen Platz für Gehweg und Entwässerung schafft. Nun müsse die Planung auf den Weg gebracht werden, die auf die Verschönerung des Ortsbildes zielt.

Siegbert Budischin (SPD) erklärte, er könne die Etagenbebauung nicht gutheißen. "Wir leben in einer einmaligen Kulturlandschaft und tragen dafür Verantwortung."

Dem Betreiber des benachbarten DDR-Museums wird in dem Plan Bestandsschutz gewährt. Neue Erschließungsstraßen seien nicht erforderlich. Das Grundstück befinde sich im Ortskern, weshalb lediglich Anliegerverkehr zu erwarten sei, heißt es in einer Antwort auf Bürgerfragen.

Die Einbindung der Bebauung in das Ortsbild sei unter anderem durch eine Staffelung der Gebäudehöhen, abfallend zum angrenzenden Wohngebiet am Lutki-Ring, berücksichtigt. Aus städtebaulicher Sicht ist immer die höhere und kompaktere Bebauung im Ortskern anzusiedeln. Die maximale Firsthöhe für das Areal liegt laut Bebauungsplan bei 12,50 Metern.