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| 19:07 Uhr

BTU kooperiert mit Airbus
Bauteile der Zukunft aus Cottbus

 Ein aus Metall gefrästes Bauteil für eine Flugzeugarmlehne wie Markus Bambach (li.) vom Lehrstuhl Konstruktion und Fertigung der BTU Cottbus-Senftenberg sie zeigt, ist Vergangenheit. Die Zukunft hält Joachim Zettler, Chef der Airbustochter Apworks in der Hand: ein Armlehnen-Bauteil aus dem 3D-Drucker.
Ein aus Metall gefrästes Bauteil für eine Flugzeugarmlehne wie Markus Bambach (li.) vom Lehrstuhl Konstruktion und Fertigung der BTU Cottbus-Senftenberg sie zeigt, ist Vergangenheit. Die Zukunft hält Joachim Zettler, Chef der Airbustochter Apworks in der Hand: ein Armlehnen-Bauteil aus dem 3D-Drucker. FOTO: LR / Lydia Schauff
Cottbus. Die BTU Cottbus und die Airbustochter Apworks kooperieren. Das Land investiert 12,5 Millionen Euro. Wofür? Von Lydia Schauff

12,5 Millionen Euro steckt Brandenburg in das neue Forschungslabor 3DLab, das im Panta Rhei Forschungszentrum der BTU Cottbus-Senftenberg entsteht. Noch in der ersten Jahreshälfte, so der Plan, sollen Wissenschaftler dort ihre Arbeit aufnehmen, bei der es um die Forschung und Weiterentwicklung von 3D-Druck mit Metall gehen soll.

Das neue Labor, die bisherigen Forschungen der BTU im Bereich Produktion und Verarbeitung von Leichtbauwerkstoffen und die Tatsache, dass die BTU einen Lehrstuhl Konstruktion und Fertigung hat, das alles sind Gründe, die die bayerische Airbustochter Apworks, azu bewogen haben, mit der BTU Cottbus am Freitag einen Kooperationsvertrag zu unterzeichnen. Das Unternehmen, das auf 3D-Fertigung von Metallbauteilen spezialisiert ist und das „3DLab“ werden künftig gemeinsam an den Bauteilen der Zukunft forschen und arbeiten. Dafür wird Apworks auch einen Firmenstandort in der Lausitz einrichten.

Das Ergebnis all dieser Forschung soll sein, Metallbauteile im 3D-Drucker soweit zu entwickeln, dass diese künftig für Bereiche wie etwa die Luftfahrt in Serie produziert werden können. Aber: „Es gibt viele ungelöste Fragestellungen“, so Apworks-Chef Joachim Zettler. Bis die erste Bauteilserie aus dem 3D-Drucker tatsächlich verbaut werden wird, könnten also noch zehn Jahre vergehen.

Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) sagt mit Blick auf die Kooperation: „Das zeigt, wir aus Spitzenforschung und Hochleistungstechnologie neue wirtschaftliche Standbeine für die Lausitz entstehen können.“