ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:54 Uhr

Fußweg ins Stadion
Baustart an der Energiebrücke

Die Energiebrücke wird bis ins erste Quartal 2019 gesperrt bleiben – dann soll die Sanierung abgeschlossen sein, kündigt die Stadtverwaltung an. Start der Arbeiten ist am kommenden Mittwoch.
Die Energiebrücke wird bis ins erste Quartal 2019 gesperrt bleiben – dann soll die Sanierung abgeschlossen sein, kündigt die Stadtverwaltung an. Start der Arbeiten ist am kommenden Mittwoch. FOTO: Stadt Cottbus
Cottbus. Am Mittwoch beginnen die Sanierungsarbeiten – Anfang 2019 soll sie wieder nutzbar sein. Von Daniel Schauff

Es ist soweit – die Arbeiten an der Energiebrücke zwischen Sandower Spreeufer und Stadion starten. Am Mittwoch kommender Woche werden die zwei Baustellen an beiden Brückenköpfen eingerichtet, kündigt die Stadtverwaltung an. Für Energiefans und Fans der Gastmannschaften bedeutet das weitere Einschränkungen für die Zeit der Arbeiten. Neue Absperrungen werden notwendig, der Platz am Stadioneingang schrumpft. „Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass Stadionbesucher aufmerksam sein sollen und die Absperrungen beachten“, heißt es vonseiten der Stadt.

Im Juli 2017 musste die Brücke gesperrt werden. Der ohnehin bereits sanierungsbedürftige Fußgänger-Übergang über die Bahnschienen war von starken Regenfällen noch ärger in Mitleidenschaft gezogen worden – Feuchtigkeit war ins Brückenwerk eingedrungen, die Sicherheit nicht mehr gewährleistet. Über ein Jahr lang ist der sonst viel genutzte Fußweg zum Stadion bereits unpassierbar.

Eigentlich hätten die Arbeiten an der Brücke schon viel früher starten sollen – auf die erste Ausschreibung der Stadt hatte sich jedoch keine Firma beworben. Der ursprüngliche Plan: Zunächst sollten die Treppen repariert werden, erst dann der eigentliche Brückenkörper. Nun wird die Brücke im Ganzen saniert – für satte 1,1 Millionen Euro. Die Arbeiten sind kompliziert, für sie muss die Oberleitung der Bahn verlegt werden. 350 000 Euro Mehrkosten werden dafür fällig. Ein komplizierter Abstimmungsprozess mit der Bahn sei den Arbeiten vorangegangen, erklärt die Stadtverwaltung.

Gleich mehrere Sperrpausen muss die Bahn bis Ende des Jahres auf der Strecke, die unter der Energiebrücke hindurchführt einlegen, insgesamt rechnet die Stadt mit einer Fertigstellung der Arbeiten im ersten Quartal des kommenden Jahres. Erst dann wird auch die Oberleitung der Bahn wieder zurückverlegt, kündigt die Stadtverwaltung am Mittwoch an.

Für Energie-Fans bedeutet das: Noch in der aktuellen Saison könnten Stadionbesucher erstmals wieder den kurzen Weg zwischen Sandow und Stadion über die Bahnschienen nutzen können, sofern die Bauarbeiten nach Plan laufen. Bis Ende Mai läuft die Saison in der Dritten Bundesliga, das letzte Heimspiel bestreitet Energie am 11. Mai gegen den VfR Aalen.