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| 15:29 Uhr

Cottbus
Anwohner verärgert über Frühjahrssturm-Reste

Die Bürger der Branitzer Siedlung sind in Sorge: Nach dem Frühjahrsstürmen liegen die Kronen umgestürzter Bäume noch im Wald an der Gustav-Hermann-Straße. Bei der anhaltenden Trockenheit erhöhe dies die Brandgefahr.
Die Bürger der Branitzer Siedlung sind in Sorge: Nach dem Frühjahrsstürmen liegen die Kronen umgestürzter Bäume noch im Wald an der Gustav-Hermann-Straße. Bei der anhaltenden Trockenheit erhöhe dies die Brandgefahr. FOTO: Peggy Kompalla
Cottbus. Stadt will Baumkronen im Herbst entfernen.

In dem schmalen Waldstück zischen Damaschkeallee und Gustav-Hermann-Straße in der Branitzer Siedlung haben die Stürme im Frühjahr mehrere Bäume umgefegt. Die Kronen der gestürzten Riesen liegen noch heute in dem Waldstück. Das ärgert die Anwohner der Damaschkeallee. Gerade in diesen heißen Tagen, in denen die Brandgefahr durch die langanhaltende Trockenheit sehr hoch ist.

Wolfgang Neugebauer kritisiert: „Die Stämme sind nach dem Sturm gleich zersägt worden. Aber die Äste und Kronen sind liegengeblieben. Das ist nun schon Monate her. Die Äste sind mittlerweile richtiger Zunder. Ich möchte mir nicht ausmalen, was passiert, wenn mal jemand eine Zigarette wegwirft.“ Abgesehen davon mache auch der Anblick keinen sonderlich guten Eindruck. „Ich denke, der Wald gehört zum Vorpark des Branitzer Parks. Wie will der Park bei solch einer Pflege denn je das Weltkulturerbe erhalten?“, fragt er.

Das Waldstück ist zwar Teil des Vorparks, liegt aber noch in der Hoheit der Stadt Cottbus. Stadtsprecher Jan Gloßmann klärt auf: „Die Baumreste sind nicht beräumt worden wegen der Brut- und Aufzuchtzeit von Vögeln und Kleintieren.“ Die solle noch abgewartet werden. Nach dem September sei die Beräumung geplant. Das Waldstück soll auf die Landesstiftung von Park und Schloss Branitz übertragen werden. Dieser Prozess ist aber noch nicht abgeschlossen.

(pk)