ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:33 Uhr

Baugebiet am Garteneck in Schmellwitz sorgt für Ärger

Lieferverkehr auf einer Straße, die für Lkw ab 7,5 Tonnen gesperrt ist.
Lieferverkehr auf einer Straße, die für Lkw ab 7,5 Tonnen gesperrt ist. FOTO: privat
Cottbus. Das Gelände hinter dem TKC ist auf den ersten Blick wenig ansprechend. Eine Stadtbrache mit Blick auf das unstrukturierte Hinterland der Gewerbeflächen am TKC. Andrea Hilscher

Trotzdem will der Investor Walter Stöber hier insgesamt 17 Einfamilienhäuser errichten. Auf einer Bürgerversammlung hatte er mit besorgten Anwohnern gesprochen und ihnen wie auch der Stadtverwaltung verschiedene Zugeständnisse gemacht.

So sollten schwere Transporter das Baugebiet ausschließlich über das TKC anfahren und so die schmalen Straßen im gewachsenen Wohngebiet rund um Garteneck und Johannes-Brahms-Straße schonen. Als Lärmschutz hatte der Investor einen Wall versprochen, der das Gewerbe am TKC vom Wohngebiet abschottet.

Michael Steinberg, selbst Ingenieur, hat minutiös verfolgt, was rund um das Baugelände geschehen ist. "Es gab viel Ärger", so Steinberg. So hätten viele schwere Lkw die Straße "Garteneck" direkt vor seiner Hautür benutzt, um Material anzuliefern und zeitweise zu lagern. Die Folge: Die Ränder der Straße, die für Lkw ab 7,5 Tonnen gesperrt ist, sind brüchig und haben sich zum Teil abgesenkt.

Auf dem Baugebiet selbst habe sich seit Monaten nichts mehr getan. Eine Straße wurde angelegt, seitdem ruhen die Arbeiten. Er hat sich mehrfach bei der Stadtverwaltung über die Zustände am Garteneck beschwert, so Michael Steinberg. Das Ordnungsamt habe ihn allerdings wegen des Lkw-Verkehrs an die Polizei verwiesen.

Der Investor Walter Stöber will zum jetzigen Zeitpunkt nichts zu der Angelegenheit sagen. "Das B-Planverfahren ist noch nicht abgeschlossen, daher äußere ich mich nicht zum Fortgang des Projektes." Eine Entlastungsstraße für den Lieferverkehr sei aber angelegt und nutzbar.